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Dienstag, 30. November 2021

Preise für Mehrfamilienhäuser gehen durch die Decke

Der Boom am Immobilienmarkt setzt sich fort. Allerdings nicht in allen Bereichen. Die Preise für Mehrfamilienhäuser gehen durch die Decke. Andernorts hingegen gibt es Preisrückgänge. Mehrfamilienhäuser werden teurer und teurer. Im dritten Quartal haben die Preise in der Schweiz um 2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zugenommen. Das schreibt der Immobilienberater Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) in einer Mitteilung vom Freitag. Besonders stark war der Preisanstieg bei Häusern in Zürich und Basel. Die geringsten Preisanstiege gab es im Alpenraum und in der Südschweiz. Dass der Preisanstieg gerade bei Mehrfamilienhäusern zulegt, ist kein Zufall: Der Quadratmeter Wohnfläche kostet in einer Wohnung mittlerweile mehr als in einem Einfamilienhaus.

Donnerstag, 25. November 2021

Nachfrage nach größeren Wohnungen steigt

Die Unterschiede zwischen Eigentümern und Mietern sind auch beim Wohnraum erheblich. Immobilieneigentümer leben im Schnitt in 125 Quadratmeter großen Wohnungen. Die durchschnittliche Mietwohnung ist dagegen 75 Quadratmeter groß. Ein Eigentümer besitzt pro Kopf 48, ein Mieter 35 Quadratmeter. Im Unterschied zu Mietern haben Wohneigentümer im Schnitt fast zwei Zimmer mehr. Der gravierende Unterschied lässt sich leicht erklären: Mieter leben überwiegend in den Städten, Eigentümer auf dem Land, wo Wohnraum günstiger ist und daher großzügiger gebaut werden kann. Die Eigentumsquote beträgt auf dem Land 75 Prozent, wogegen nur 25 Prozent zur Miete leben. In den großen Städten ist es umgekehrt: Dort zahlen drei von vier Menschen Miete.Die Nachfrage nach größeren Wohnungen wird steigen. Der Trend zum Homeoffice in der Coronakrise wird das Wohnen und Arbeiten auch nach der Pandemie prägen. Jeder Dritte der 16- bis 24-Jährigen denkt über einen Umzug nach und würde sich einen neuen Wohnort suchen, wenn er oder sie in Zukunft größtenteils im Homeoffice arbeiten könnte. Rund 60 Prozent der jungen Menschen würde gerne teilweise im Homeoffice arbeiten. Doch wie den Traum vom Wohneigentum finanzieren? Der Anteil der unter 45 Jahre alten Immobilienbesitzer hat sich seit der Jahrtausendwende halbiert und lag zuletzt nur noch bei 15 Prozent. Auch weil Wohnen teurer geworden ist. Allein im letzten Jahr verteuerten sich Wohnungen im Schnitt um fast 10 Prozent. Quelle: kommunal.de

 

Dienstag, 23. November 2021

Welche Kosten sind Nebenkosten?

Es stellt sich die Frage, welche Kosten denn überhaupt Nebenkosten sind. Grundsätzlich gilt: Zu diesen zählen ausschliesslich Kosten, die mit dem Gebrauch der Mietsache im Zusammenhang stehen. 

Neben den im Gesetz angeführten Heiz- und Warmwasserkosten sind folgende Nebenkostenarten am häufigsten anzutreffen: Hauswartung, Abwassergebühren, Kehrichtabfuhrgebühren, Garten-/Umgebungspflege, Kosten der Schneeräumung, Kabel-TV-Gebühren/Antennengebühren, Allgemeinstrom sowie Serviceabonnemente, beispielsweise für Lift und Klimaanlagen.

Heiz- und Warmwasserkosten

Zu den wichtigsten Nebenkostenpositionen zählen die Heiz- und Warmwasserkosten. Der Gesetzgeber hat die Heiz- und Warmwasserkosten besonders ausführlich geregelt und einen Katalog jener Kosten geschaffen, die direkt mit dem Betrieb der Heizungsanlage und der zentralen Warmwasseraufbereitungsanlage zusammenhängen. Bei Neubauten müssen seit 1998 verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenabrechnungen erstellt werden (Energiegesetz vom 26. Juni 1998). 
Bei der Verteilung der Nebenkosten auf die Mieter hat der Vermieter dem Grundsatz der tatsächlichen Kosten Rechnung zu tragen. Er muss zwischen neutralen Nebenkosten – Kosten, die in keinem Zusammenhang mit der Grösse des Mietobjektes stehen – und verbrauchsabhängigen Nebenkosten unterscheiden. Die Verteilung der neutralen Kosten kann auf alle Wohnungen gleichmässig erfolgen; verbrauchsabhängige Kosten sind nach Massgabe der Raumflächen beziehungsweise der Rauminhalte zu verteilen. Quelle: suedostschweiz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 18. November 2021

Schweizer Immobilienmarkt stabilisiert sich

Experten prognostizieren, dass sich die Immobilienpreisentwicklung in der Schweiz nicht stetig nach oben bewegen kann, Der Schweizer Immobilienmarkt stabilisiert sich nun, nachdem die Immobilienpreise drei Jahre lang aufgrund staatlicher Maßnahmen zur Marktberuhigung nur minimal gesunken waren. Dies zeigt auch eine Analyse der verfügbaren Immobilien auf realadvisor.ch

Der Bericht des UBS Swiss Real Estate Bubble Index prognostiziert, dass der Index für “Wohnblasen”, der derzeit hoch ist, durch die wirtschaftliche Erholung bis zum vierten Quartal 2021 auf 1,69 und damit unter die Risikozone sinken wird.

 

Dienstag, 16. November 2021

Immobilienpreisentwicklung in der Schweiz

Welche Regionen sind am meisten betroffen?

Auf regionaler Ebene besteht in Zürich, Zug, Basel, Lausanne und Genf die Gefahr einer Überhitzung, wobei sich die Hauspreise am stärksten von den Haushaltseinkommen und den Mietpreisen abkoppeln. Ein Liquiditätsrisiko – mehr Angebot als Nachfrage – besteht vor allem im Tessin, in Teilen des Wallis und im Jura.

Zürich verzeichnete einen leichten Preisrückgang von 0,7% (inflationsbereinigt unverändert), nachdem die Preise 2019 um 0,5% und 2018 um 0,8% gesunken waren.

Die Zentralschweiz verzeichnete 2020 einen Preisrückgang von 1,1% (inflationsbereinigt -0,3%), nachdem sie 2019 um 0,1% und 2018 um 3,2% gesunken war. Quelle: www.rontaler.ch

Donnerstag, 11. November 2021

Vorjahresvergleich am Immobilien-Anlagemarkt

Die Aussichten für den Schweizer Immobilienmarkt haben sich im Vergleich zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr klar aufgehellt. Sowohl die Wirtschafts- als auch die Preisentwicklung werden deutlich positiver eingeschätzt als im Pandemiejahr 2020.

Der von KPMG Schweiz jährlich berechnete Swiss Real Estate Sentiment Index (SRESI) ist im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe geschossen. Er erreichte ein neues Rekordhoch von 63,7 Punkten, nachdem im Vorjahr noch ein historischer Tiefstwert von -13,1 Punkten registriert worden war, wie das Beratungsunternehmen am Dienstag mitteilte.

Der SRESI bildet die Erwartungen von Investoren, Entwicklern und Bewertern ab. Während die Marktakteure letztes Jahr noch eine negative Wirtschaftsentwicklung und stabile Immobilienpreise über die nächsten zwölf Monate erwartet hätten, seien sie dieses Jahr deutlich zuversichtlicher, so das Fazit von KPMG.

«Besonders auffällig» sei die völlige Neueinschätzung der Marktteilnehmer in Bezug auf die Wirtschaftsaussichten. Die Marktteilnehmer rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einer deutlichen positiveren Wirtschaftsentwicklung als noch vor einem Jahr. «Die Angst vor einem wirtschaftlichen Abschwung infolge der Pandemie hat sich bisher für die Schweiz als wenig begründet herausgestellt und ist einem breiten Optimismus gewichen», erklärt Beat Seger, Partner und Immobilienexperte bei KPMG.

Auch die zweite Komponente des Swiss Real Estate Sentiment Index, die Erwartung an die Preisentwicklung von Immobilienanlagen, hat sich im Vorjahresvergleich deutlich erhöht. Das heisst, dass die Mehrheit der Akteure für die kommenden zwölf Monate mit steigenden Preisen rechnet. Lediglich 1 Prozent der Marktteilnehmer geht von sinkenden Preisen aus.

Die erwartete Preissteigerung bei Wohnimmobilien erreicht mit +119,2 Punkten einen neuen Höchstwert. Dies zeige, dass die Marktteilnehmer das Wohnsegment noch stärker als bisher als klar bevorzugte Immobilienanlage betrachten. Darüber hinaus verknappe sich das Angebot adäquater Investitionsmöglichkeiten weiter.

Die Preiserwartungen für Immobilien mit kommerzieller Flächennutzungen hat sich ebenfalls erholt, bleibt aber im negativen Bereich. Und auch für Büroflächen werden weiterhin sinkende Preise erwartet. Quelle: Blick

Dienstag, 9. November 2021

Zu welchem Zeitpunkt kann ich mein Stockwerkeigentum verkaufen?

Als Stockwerkeigentümer können Sie grundsätzlich selbst über den Verkaufszeitpunkt ihrer Wohnung bestimmen. Es ist jedoch möglich, dass im Begründungsakt, in einer späteren vertraglichen Vereinbarung oder im Stockwerkeigentümer-Reglement ein Vorkaufsrecht und/oder ein Einspracherecht festgehalten ist. Damit könnten sich die anderen Stockwerkeigentümer gegen den Verkauf wehren. Damit das Vorkaufs-/Einspracherecht zur Geltung kommt, muss es allerdings zwingend mindestens im Grundbuch stehen.

 

Donnerstag, 4. November 2021

Wohneigentum in der Schweiz trotz Pandemie

Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind trotz der Corona-Pandemie gestiegen. Bei Eigentumswohnungen ist ein Anstieg um 5.1 Prozent zum Vorjahr verzeichnen. Für Einfamilienhäuser sind die Preise um 5.4 Prozent höher als im Vorjahr. Auch 2021 ist mit einer Verteuerung von Eigenheimen zu rechnen, deutlich langsamer jedoch als im Vergleich zum Vorjahr. Marktmieten sanken besonders in ländlichen Regionen aufgrund des Überangebots um rund zwei Prozent zum Vorjahr. Bei den Geschäftsimmobilien profitierten vor allem Verkaufsflächen in guten Lagen von steigenden Preisen.

Dienstag, 2. November 2021

Die Ausgangslage auf dem Schweizer Immobilienmarkt

Moderat steigende Immobilienpreise, eine weiterhin steigende Nachfrage und vielerorts stattliche Immobilienrendite – der Immobilienmarkt in der Schweiz verhielt sich 2020 trotz der Corona-Pandemie solide. Befeuert wurden die Preisanstiege vor allem durch die nach wie vor niedrigen Hypothekarzinsen. Kennzahlen der Schweizer Wirtschaft im Überblick:

  • Reales BIP: Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz sank im Jahr 2020 um etwa 3.3 Prozent. In Anbetracht der Covid-19-Pandemie ein durchaus glimpflicher Ausgang.
  • Zahl der Arbeitslosen: Die Arbeitslosenquote ist im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 0.9 Prozent gestiegen.
  • Bevölkerung: In der Schweiz ist wie in den Jahren zuvor ein Bevölkerungswachstum von ca. 0.6 Prozent zu beobachten.
  • Hochbauinvestitionen: 2020 ist -1.8 Prozent weniger Geld in Neu- und Umbauten geflossen.

Während ein sindkendes BIP und eine höhere Arbeitslosenquote für eine rückläufige Nachfrage sprechen könnten, sorgt das niedrige Angebot sowie wenig betroffende Haushalte mit mittlerem und hohen Einkommen dennoch für eine steigende Nachfrage und somit für steigende Preise. Der Geldmarkt bewirkt mit seinem Zinsniveau von 1.25 Prozent für eine 10-jährige Festhypothek sein Übriges und stützt die Nachfrage nach Immobilieninvestments. Die Hypothekarzinsen befinden sich nach wie vor auf einem absoluten Rekordtief. Quelle: immoverkauf24