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Donnerstag, 8. April 2021

Hohe Nachfrage nach Immobilienbesitz

Wohneigentum: Eine hohe Nachfrage verzeichnen Wohnimmobilien in den Grossstädten Zürich, Basel und Bern sowie in Luzern. Weniger attraktiv bei den Käufern ist Wohneigentum in der Süd- und Westschweiz. Hier sind auch die Verkaufspreise am stärksten gesunken. In den Zentren und in zentrumsnahen Lagen suchen Käufer vorwiegend nach Einfamilienhäusern. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist dagegen leicht zurückgegangen. Investoren setzen bei Wohnungen vor allem auf kleinere Einheiten, die der tendenziell höheren Nachfrage von Einpersonenhaushalten entsprechen.

Grundstücke: Bauland gehört insbesondere in den Ballungsgebieten zur Mangelware. Damit steht der hohen Nachfrage ein knappes Angebot gegenüber und lässt die Preise ansteigen. Sehr begehrt und teuer sind Grundstücke rund um den Zürich- und Genfersee.

Geschäftsflächen: Besonders gefragt sind Büro- und Verkaufsflächen in Zürich und Basel. Nachgelassen hat die Nachfrage nach Geschäftsflächen hingegen in Genf und Lausanne.


Dienstag, 6. April 2021

Wohneigentum und Zivilstand

Je nach Zivilstand kommen unterschiedliche Wohneigentumsformen in Frage:

Für Ehepaare

Ehepaare, die gemeinsam Wohneigentum kaufen, wählen meistens das Miteigentum. Dabei sind Mann und Frau zu den jeweiligen Anteilen Eigentümer des Hauses – in der Praxis meist je zur Hälfte. Ihre Miteigentumsanteile werden im Grundbuch eingetragen, und sie können frei darüber verfügen. Sie sind gemeinsam verantwortlich für Unterhalt, Reparaturen, Bezahlung des Hypothekarzinses. Eine Alternative des gemeinschaftlichen Eigentums bildet die Gütergemeinschaft, die durch Ehevertrag vereinbart werden kann und Gesamteigentum begründet. Weitere Informationen zu den wirtschaftlichen Folgen der Ehe können Sie  auf der entsprechenden ch.ch-Seite nachlesen.

Für Konkubinatspaare

Das Gesetz schützt Konkubinatspartner nicht, wenn nach einer Trennung oder nach dem Tod einer Seite über die gemeinsame Wohnung entschieden werden muss. Detaillierte Regelungen im Konkubinatsvertrag sind nötig. Weitere Informationen zum Konkubinatsvertrag finden Sie auf der entsprechenden ch.ch-Seite.

Für Paare in eingetragener Partnerschaft

Gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Partnerschaft haben eintragen lassen, geniessen einen ähnlichen Schutz wie Ehepaare. Ein Alleineigentümer kann nicht frei über die „Familienwohnung“ verfügen, sondern braucht die Zustimmung seines Partners. Mehr über die Auswirkungen der eingetragenen Partnerschaft können Sie  auf der entsprechenden ch.ch-Seite nachlesen. Quelle: www.ch.ch/de

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 1. April 2021

Wohnung oder Haus kaufen: Wohneigentumsformen

Wollen Sie eine Wohnung oder ein Haus alleine oder im Miteigentum kaufen? Je nach Zivilstand eigenen sich für Sie unterschiedliche Wohneigentumsformen.

Eigentumsformen

Kaufen Sie das Wohnobjekt alleine? Oder zusammen mit Ihrer Ehefrau oder Ihrem Lebenspartner? Spätestens im Kaufvertrag müssen Sie angeben, ob Sie das Haus alleine oder im Miteigentum kaufen und zu welchen Anteilen Sie und Ihre Partner daran beteiligt sind. Diese Angaben werden im Grundbuch vermerkt. Die häufigsten Arten, wie man Wohneigentum erwirbt, sind:

  • Alleineigentum: Sie alleine bringen das Eigenkapital mit. Sie können frei über das Objekt verfügen, sind aber auch allein verantwortlich für Unterhalt, Schäden und die Bezahlung des Zinses an die Bank.

  • Gesamteigentum: In dieser Eigentumsform sind die Eigentümer entweder durch einen Vertrag (z.B. durch den Ehevertrag oder eine einfache Gesellschaft) oder durch eine Gesetzesvorschrift (meistens durch eine Erbgemeinschaft) gemeinsam Eigentümer – und zwar unabhängig davon, wer wie viel Geld in die Immobilie investiert hat. Was zählt, ist das übergeordnete Verhältnis, also beispielsweise der Ehevertrag. Das Verhältnis bestimmt, wer in welchem Umfang an der Immobilie beteiligt ist. Beim Gesamteigentum können die Partner nicht frei über ihre Anteile verfügen: Entscheidungen, beispielsweise bezüglich eines Verkaufs der Immobilie müssen gemeinsam gefällt werden.

  • Miteigentum: Sie teilen sich das Eigentum mit einer oder mehreren Personen. Im Grundbuch werden die sogenannten Miteigentumsanteile festgehalten, die sich meistens nach den Beiträgen der Beteiligten richten. Jeder kann über seinen Anteil frei verfügen, hat dafür aber auch die Pflichten eines Eigentümers. Will jemand seinen Anteil verkaufen, haben die andern Miteigentümer ein gesetzliches Vorkaufsrecht. Entscheide werden nach dem Mehrheitsprinzip gefällt. Das Stockwerkeigentum ist eine Form des Miteigentums, für die das Gesetz detaillierte Regeln aufstellt. Quelle: www.ch.ch/de/wohneigentum

Dienstag, 30. März 2021

Steuer: Eigenmietwert als Einkommen

Wer in seinem Eigenheim wohnt, muss den so genannten Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Dieser Mietwert richtet sich nach dem Betrag, den der Eigentümer bei Fremdvermietung erzielen würde bzw. der Mieter als Miete bezahlen müsste. Im Gegenzug können Schuldzinsen und Unterhaltskosten vom Einkommen abgezogen werden, so die Immobilienprofis der Gallus Immobilien Konzepte.

Donnerstag, 25. März 2021

Darum sind die Grundstückspreise in der Schweiz so hoch

Der Markt für Bauland funktioniert wie alle Märkte: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Die Nachfrage ist unverändert hoch, das Angebot sinkt, darum kostet Bauland in der Schweiz so viel. Andere wichtige Faktoren, welche die Grundstückspreise beeinflussen, sind

    die Lage,
    die Erschliessung,
    die Verkehrsanbindung,
    die Infrastruktur,
    die Aussicht,
    Lärmbelastung,
    Sonderbauvorschriften
    spezielle Auflagen der Ausnützungsziffer oder Bauzonen und
    die Qualität des Baugrundes.

Grundstückspreise variieren nicht nur regional, sondern auch innert der Gemeinden. Das kann vom S-Bahn-Anschluss in der Nähe, von den Schulen und Geschäften im Quartier, aber auch vom Zonenplan oder der Ausnützungsziffer abhängen. Je höher die Ausnützungsziffer, das Verhältnis zwischen Grundstücksfläche und höchstzulässiger Wohnfläche, desto teurer. Quelle:immoverkauf24.ch

Dienstag, 23. März 2021

Immobilienmarkt für Investoren attraktiver denn je

Die Schweizer Volkswirtschaft erwies sich im Corona-Jahr robuster als die vieler anderer Länder und auch der Schweizer Immobilienmarkt wurde einmal mehr seinem Ruf als «sicherer Hafen» gerecht. Auf den Transaktionsmärkten kam es 2020 bedingt durch die Covid-19-Pandemie und Lockdowns allenfalls zu Verzögerungen. Das Transaktionsvolumen blieb in etwa auf der Höhe des Vorjahres, auch das Preisniveau blieb stabil. Anders sieht es auf den Vermietungsmärkten aus: Abgesehen vom Wohnimmobilienmarkt in Zentrumslagen und dem Bürosegment in den CBDs der grösseren Städte, harzten die Vermietungsmärkte – wie in einer Rezession nicht anders zu erwarten. Doch mit der Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen die neuartigen Corona-Viren zeichnet sich ein Ende der Pandemie ab – und so hat das neue Jahr wirtschaftlich gesehen mit Optimismus begonnen: Ökonomen gehen aufgrund der absehbaren Eindämmung der Pandemie von einem starken und raschen Konjunkturaufschwung aus. Behalten sie mit ihrer Einschätzung recht, dürfte dies über kurz oder lang auch zu sinkenden Leerstandsquoten führen. Mit ein Grund, weshalb Immobilienprofessionals die Schweiz jüngsten Umfragen zufolge auch 2021 als einen «attraktiven bis sehr attraktiven Immobilienmarkt» einschätzen. Quelle: www.immobilienbusiness.ch

Donnerstag, 18. März 2021

Der Büroflächenmarkt in der Schweiz

Nach der wegen der Covid-19-Pandemie schwierigen Wirtschaftslage  im  vergangenen  Jahr  steigt  mit  den   inzwischen   verfügbaren   Impfstoffen für 2021 die Hoffnung auf einen    Konjunkturaufschwung.    Doch    sei  davon  auszugehen,  dass  die  Erholung nicht kräftig genug sein wird, um   das   Bruttoinlandprodukt   (BIP)   der  Schweiz  vor  Jahresende  wieder  auf  das  Vorkrisenniveau  anzuheben,  stellen die Researcher der Credit Suisse  in  der  Märzausgabe  der  Studie  «Schweizer  Immobilienmarkt  2021»  fest.  Zwar  habe  der  Wirtschaftseinbruch dank Covid-19-Überbrückungskrediten  und  Kurzarbeitsentschädigungen bisher weniger stark auf den Arbeitsmarkt  durchgeschlagen,  doch  seien  die  einzelnen  Sektoren  sehr  unterschiedlich betroffen – die Informatikbranche habe sogar stark vom pandemiebedingten  Digitalisierungsschub    profitiert    (+4,3%).    Dennoch    drücke  die  COVID-19-Pandemie  erheblich  auf  die  Büroflächennachfrage,  schreibt  Fredy  Hasenmaile,  Head  Real Estate Economics der Credit Suisse. «Wir erwarten für die Jahre 2020 und 2021 eine Abnahme der Nachfrage um rund 700.000 Quadratmeter.» Künftig Mischformen aus Büros und Homeoffice. Dieser  Rückgang  liege  zum  kleineren  Teil  daran,  dass  die  Zahl  der  (Büro-)Beschäftigten   krisenbedingt   reduziert  wird  und  folglich  weniger  Büroflächen benötigt werden, so Hasenmaile:  «Hauptursache  ist der  Umstand,  dass  bei  den  Unternehmen seit Ausbruch der Krise Kosteneinsparungen statt Wachstum  im  Vordergrund  stehen.  Vor  allem  die  grossen  Dienstleistungsfirmen prüfen erst einmal, wie sich der vermehrte  Einsatz  von  Homeoffice  auf  den  eigenen  Büroflächenbedarf  auswirken  wird.»  Gleichwohl  gehen  die  CS-  Researcher  davon  aus,  dass  Büros mittelfristig wieder ein etwas höherer   Stellenwert   beigemessen   wird – denn die anfänglich hohe Produktivität im Homeoffice dürfte aufgrund  fehlender  sozialer  Kontrolle  sowie  mangelnder  Kommunikation  mit der Zeit abnehmen. Darüber hin-aus   werde   die   Produktivität   wohl   auch durch eine tiefere Innovationsleistung  im  Homeoffice  beeinträchtigt  werden  und  da-mit die Bedeutung des zentralen Büros wieder in Erinnerung rufen, sagt Hasenmaile:  «Bereits  vor  der  zweiten  Infektionswelle  war  ein  schwaches, aber doch stetiges Zurückströmen  der  Arbeitskräfte  ins  Büro  zu  verzeichnen  –  notabene  ohne  expliziten Rückruf seitens der Unternehmen.» Da   sowohl   zentrale   Bürostandorte   als auch das Homeoffice unbestrittene Vorteile bieten, werden sich nach Einschätzung    der    CS-Researcher    vermehrt Mischformen aus Büro und Homeoffice  durchsetzen.  «Den  dar-aus     resultierenden     langfristigen     Rückgang der Büroflächennachfrage veranschlagen   wir   auf   15   Prozent   über  die  nächsten  zehn  Jahre»,  so  Hasenmaile. «Andere Entwicklungen wie   das   Wirtschaftswachstum,   die   Digitalisierung  und  die  Tertiarisierung  der  Industrie  werden  diesem  Minderbedarf   jedoch   entgegenwirken, so dass wir langfristig von einer insgesamt   stagnierenden  Flächennachfrage ausgehen. 

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