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Dienstag, 11. Mai 2021

Immobilie als Kapitalanlage: Eine falsche Kaufentscheidung kann teuer werden

  • Die Lage der Immobilie ist schlecht. Dadurch lässt sich das Objekt nur schwierig vermieten und steht für längere Zeit leer. Im schlechtesten Fall weist der Standort sinkende Immobilienpreise auf, sodass beim Wiederverkauf mit einem Verlust zu rechnen ist.
  • Die Immobilie befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Anstatt Geld mit der Vermietung zu verdienen, muss der Eigentümer erst einmal grosse Summen investieren.
  • Der Kaufpreis der Immobilie ist zu hoch. Mit einer niedrigen Eigenkapitalrendite sollte sich kein Kapitalanleger zufrieden geben. Daher ist es empfehlenswert, das Haus oder die Wohnung schätzen zu lassen.
  • Der Käufer versäumt es, das Objekt bei einer Hausbesichtigung genau zu prüfen. Der schlechte bauliche Zustand fällt dem Eigentümer daher erst später auf, wenn der Kaufvertrag bereits unterschrieben ist.
  • Der Käufer nimmt keine Einsicht in die Unterlagen zur Liegenschaft und sieht daher nicht, dass im Grundbuch z. B. Nutzniessung oder ein Wohnrecht eingetragen ist. Quelle:immoverkauf24.ch

Donnerstag, 6. Mai 2021

Wie wird sich der Immobilienmarkt künftig entwickeln?

Rasant steigende Verkaufspreise schüren bei Anlegern die Furcht vor einer Immobilienblase, die schon bald platzen könnte. Doch sind die Immobilienpreise in Zürich und anderen Ballungsgebieten tatsächlich so stark überbewertet? 

Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index, der das Risiko einer Immobilienblase misst, sank Ende 2020 zuletzt von 2,05 auf 1,75 Punkte. Ab einem Wert von zwei ist das Risiko einer Immobilienblase als erhöht zu bewerten. Der Indexrückgang kann auf das starke Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr 2020 zurückgeführt werden. Experten prognostizieren bis Ende 2021 einen weiteren Rückgang auf 1,54 Punkte.

Regionen rund um Zürich und weitere Ballungszentren der Zentralschweiz zählen jedoch weiterhin zu den Gefahrenregionen, in denen das Verhältnis der Preise für Wohneigentum zu den Jahresmieten und den Haushaltseinkommen weitaus höher liegt.

Auch in 2021 ist zu erwarten, dass die Wirtschaft – und damit verbunden die Einkommen und die Kaufkraft – weiterhin wachsen werden. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor für den Immobilienmarkt in der Schweiz sind die Zinsen für Hypotheken. Es ist davon auszugehen, dass die Langfristzinsen in 2021 nur marginal ansteigen und damit Wohneigentum nach wie vor gefragt ist. Die starke Nachfrage dürfte die Preise für Einfamilienhäuser weiter steigen lassen. Quelle: Immoverkauf24.ch

Dienstag, 4. Mai 2021

Entwicklung 2021 am Schweizer Immobilienmarkt

  • Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind trotz der Corona-Pandemie gestiegen. Bei Eigentumswohnungen ist ein Anstieg um 5.1 Prozent zum Vorjahr verzeichnen. Für Einfamilienhäuser sind die Preise um 5.4 Prozent höher als im Vorjahr.
  • Auch 2021 ist mit einer Verteuerung von Eigenheimen zu rechnen, deutlich langsamer jedoch als im Vergleich zum Vorjahr.
  • Marktmieten sanken besonders in ländlichen Regionen aufgrund des Überangebots um rund zwei Prozent zum Vorjahr.
  • Bei den Geschäftsimmobilien profitierten vor allem Verkaufsflächen in guten Lagen von steigenden Preisen. Quelle: Immoverkauf24