Seiten

Dienstag, 26. Juli 2016

Immobilienfonds in der Schweiz ticken anders


Die Folgen des Brexit spüren auch deren Immobilienfonds. Hierzu schreibt die Neue Zürcher Zeitung (http://www.nzz.ch/finanzen/solide-immobilienfonds-die-tore-bleiben-in-der-schweiz-lange-offen-ld.104590): „Wegen der Sorge, dass die Preise von Liegenschaften auf der Insel nach dem Brexit-Votum stark korrigieren werden, wollten viele in den vergangenen Tagen ihre Fondsanteile verkaufen. In etlichen Fällen haben bei diesen Fonds die liquiden und schnell liquidierbaren Mittel (wie etwa Aktien von Immobilienfirmen) jedoch nicht ausgereicht, um die Rücknahmen zu bedienen. Einige sahen sich deshalb gezwungen, ihre Tore zu schliessen («gating»).“ Könnte eine derartige Situation auch die Schweiz betreffen? Die NZZ gibt Entwarnung: „Anders als die jetzt betroffenen englischen sind die meisten Schweizer Immobilienfonds an der Börse kotiert. Genau diese kotierten Fonds sind es auch, die Privatanlegern offenstehen. Wenn ein Anleger seine Anteile loswerden will, tut er dies im Normalfall über die Börse. Die Liquidität des Fonds wird dadurch zunächst nicht tangiert, selbst wenn der Verkaufsdruck seitens der Anleger steigt.“ Ein wichtiger Vorteil, auf den die Fachleute der Gallus Immobilien Konzepte GmbH (Gallus) hinweisen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten