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Dienstag, 19. Januar 2021

Preise und Mieten für Wohnimmobilien steigen im Corona-Jahr

Die Corona-Krise hat dem Schweizer Immobilienmarkt ihren Stempel aufgedrückt. Gemäss dem Swiss Real Estate Offer Index von ImmoScout24 und der IAZI AG sind 2020 sowohl die Preise für Wohneigentum als auch die Mieten gestiegen.

 

Das Krisenjahr 2020 hinterlässt tiefe Spuren auf dem Immobilienmarkt. Dabei ist es nicht wie anfänglich befürchtet zu einem Preiseinbruch gekommen – im Gegenteil: Die in Inseraten ausgeschriebenen Eigenheimpreise sind stark gestiegen. Einfamilienhäuser werden per Ende 2020 zu 5,6% höheren Summen angeboten als zu Jahresbeginn. Bei den Eigentumswohnungen liegt die Steigerung mit 5,5% praktisch ebenso hoch. Dies zeigen die neusten Zahlen des Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

Im Auf und Ab der Corona-Pandemie kannten die Preise für Wohneigentum also nur eine Richtung – nach oben.  Corona habe viele Menschen dazu gebracht, ihre Wohnsituation zu überdenken, so Martin Waeber, Managing Director von ImmoScout24. «In den meisten Fällen mit eindeutigem Resultat: Der Wunsch nach mehr Raum, mehr Wohnfläche, wenn möglich im Eigentum». Die Preise zeigen entsprechend Aufwärtsdruck.

Dies betrifft nicht nur den Eigenheimmarkt, sondern auch die Wohnungsmieten. Diese sind im Verlauf des Jahres 2020 im Landesmittel um 1,1% gestiegen. Zu diesem Anstieg besonders beigetragen hat die Genferseeregion, in der die Angebotsmieten im Jahresverlauf um 2,5% zugelegt haben. Auch die Grossregion Zürich (+1,2%) beeinflusst das Resultat aufgrund ihrer Bevölkerungszahl stark.

Steigende Mieten zeigen sich im Jahresverlauf zudem in der Ostschweiz (+1,3%), in der Nordwestschweiz (+0,8%) und in der Zentralschweiz (+0,3%). Im Mittelland haben die Angebotsmieten 2020 stagniert, im Tessin sind sie hingegen gesunken (−2,6%). Quelle: Immobilienbusiness

 


Donnerstag, 14. Januar 2021

Stockwerkeigentum: Nachfrage gestiegen

Trotz einer höheren Anzahl an Inseraten ist die Insertionszeit für Eigentumswohnungen auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen gefallen.

Dies ergab die jüngste Online Home Market Analysis (OHMA) von Homegate in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Schweizweit war die Nachfrage nach Eigentumswohnung zwar im Berichtsjahr (Q4/2019–Q3/2020) im Vergleich zur Vorperiode leicht rückläufig. Doch zeige die genauere Analyse, dass im 3. Quartal 2020 ein «erstaunlicher Nachfrageschub» einsetzte, sagt Prof. Dr. Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institutes.

Vor allem in den Kantonen Genf, Waadt, Wallis und Tessin wurden Eigentumswohnungen markant schneller verkauft als vor Corona. Allerdings sei die Zunahme primär dem Verhalten während des Lockdowns geschuldet, so Ilg. Mussten Eigentumswohnungen in den ersten beiden Quartalen noch überdurchschnittlich lange ausgeschrieben werden, so hat sich die mittlere Insertionszeit in Q3 trotz einer höheren Anzahl an Inseraten mehr als halbiert.

Vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der Schweiz rund 91.387 Eigentumswohnungen online zum Kauf angeboten (+11% ggü. der Vorperiode). Die durchschnittliche Insertionszeit stieg auf Jahresfrist gerechnet von 60 auf 86 Tage (+43%), was gesamtschweizerisch für eine schwächere Nachfrage nach Eigentumswohnungen spricht , sagte Ilg. «Der Nachfrageboom im 3. Quartal ist auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, sowie auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden», so Ilg. 

Quelle Immobilienbrief



















Dienstag, 12. Januar 2021

Eigenheimpreise sind stark gestiegen

Die Corona-Krise hat dem Schweizer Immobilienmarkt ihren Stempel aufgedrückt. Gemäss dem Swiss Real Estate Offer Index von ImmoScout24 und der IAZI AG sind 2020 sowohl die Preise für Wohneigentum als auch die Mieten gestiegen.

Das Krisenjahr 2020 hinterlässt tiefe Spuren auf dem Immobilienmarkt. Dabei ist es nicht wie anfänglich befürchtet zu einem Preiseinbruch gekommen – im Gegenteil: Die in Inseraten ausgeschriebenen Eigenheimpreise sind stark gestiegen. Einfamilienhäuser werden per Ende 2020 zu 5,6% höheren Summen angeboten als zu Jahresbeginn. Bei den Eigentumswohnungen liegt die Steigerung mit 5,5% praktisch ebenso hoch. Dies zeigen die neusten Zahlen des Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

Im Auf und Ab der Corona-Pandemie kannten die Preise für Wohneigentum also nur eine Richtung – nach oben.  Corona habe viele Menschen dazu gebracht, ihre Wohnsituation zu überdenken, so Martin Waeber, Managing Director von ImmoScout24. «In den meisten Fällen mit eindeutigem Resultat: Der Wunsch nach mehr Raum, mehr Wohnfläche, wenn möglich im Eigentum». Die Preise zeigen entsprechend Aufwärtsdruck.

Dies betrifft nicht nur den Eigenheimmarkt, sondern auch die Wohnungsmieten. Diese sind im Verlauf des Jahres 2020 im Landesmittel um 1,1% gestiegen. Zu diesem Anstieg besonders beigetragen hat die Genferseeregion, in der die Angebotsmieten im Jahresverlauf um 2,5% zugelegt haben. Auch die Grossregion Zürich (+1,2%) beeinflusst das Resultat aufgrund ihrer Bevölkerungszahl stark.

Steigende Mieten zeigen sich im Jahresverlauf zudem in der Ostschweiz (+1,3%), in der Nordwestschweiz (+0,8%) und in der Zentralschweiz (+0,3%). Im Mittelland haben die Angebotsmieten 2020 stagniert, im Tessin sind sie hingegen gesunken (−2,6%). (bw)

 Quelle www.immobilienbusiness.ch












Donnerstag, 7. Januar 2021

Bauindex Schweiz: Baukonjunktur dürfte bald Boden finden

Im 3. Quartal 2020 verliert der von Credit Suisse und dem Schweizerichen Baumeisterverband erstellte Bauindex ein weiteres Prozent und liegt 8,6 Prozent unterhalb des Niveaus des gleichen Quartals im Vorjahr. Auch das Bauhauptgewerbe kann sich der Corona-Krise dem-nach nicht entziehen. Erstmals seit 2016 dürfte der Umsatz die 20-Milliarden-Schwelle nicht erreichen. Vorab habe der Hochbau deutlich an Schwung verloren, berichten die Researcher der Credit Suisse. Mitverantwortlich dafür seien der konjunkturelle Einbruch und die damit verbundene Unsicherheit, aber auch Produktivitätseinbussen auf der Baustelle durch die verschärften Hygiene- und Social-Distancing-Regeln. Doch weisen die Researcher darauf hin, dass eine Korrektur überfällig war, denn bereits lange vor der Corona-Krise hätten teilweise der Wirtschafts- und insbesondere der Mietwohnungsbau Niveaus erreicht, die gemessen an der Nutzernachfrage auf den Immobilienmärkten nicht mehr als nachhaltig betrachtet werden könnten. Die COVID-19-Pandemie sei letztlich nur der Auslöser gewesen.Unter der Prämisse, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt und es zu keinem weiteren Lockdown komme, sei in den kommenden Quartalen mit einer Bodenbildung zu rechnen, so der Kommentar von CS und Baumeisterverband. Dafür dürfte der Tiefbau sorgen, dessen Auftragsbestand weiterhin ein hohes Niveau erreicht. Auch die Planungstätigkeit im Hochbau scheine sich nach dem Rückschlag in den Monaten März und April wieder zu erholen. Insgesamt halte sich das Minus bei den Baugesuchen der letzten 12 Monate mit 4 Prozent in engen Grenzen. 

Quelle: www.immobilienbusiness.ch (bw)

Dienstag, 5. Januar 2021

Eigenheime bleiben begehrt

Privates Wohneigentum (Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen) weist gemäss den IAZI-Preisindizes im Zeitraum von einem Jahr immer noch ein starkes Preiswachstum aus (+2,4% für Einfamilienhäuser; +3,2% für Eigentumswohnungen), was am anhaltend tiefen Hypothekarzinsniveaus liegen dürfte. Dies gibt denen, die die nötigen Eigenmittel besitzen, die Möglichkeit, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu günstigen Konditionen zu verwirklichen. Allerdings sind die Preise für privates Wohneigentum immer noch auf sehr hohem Niveau, was gemäss Analyse von IAZI zu einer Abwanderung aus den Grossstädten in die umliegende Regionen geführt hat.