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Donnerstag, 5. Dezember 2019

Hohe Immobilienpreise: Immobilienkauf immer schwerer

Eigene vier Wände bleiben für immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ein Wunschtraum. Wegen der hohen Immobilienpreise verfügen nur noch rund 10 Prozent der Mieterhaushalte über die notwendigen Mittel und Einkommen, um sich Wohneigentum leisten zu können.
Zu diesem Schluss kommt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in einer neuen Studie. Danach haben sich die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser seit der Jahrtausendwende fast verdoppelt.
Zugleich sind die Hypothekarzinsen auf einen historischen Tiefpunkt gesunken. Doch der Kauf einer Immobilie ist dadurch nicht einfacher geworden. Dies liegt nicht nur an den hohen Preisen, sondern auch an den verschärften Tragbarkeitsregeln.
Um einer Immobilienblase entgegenzuwirken, haben die Banken auf Druck der Aufsichtsbehörden die Bedingungen für einen Kredit verschärft. Immobilienkäufer müssen sich ihre Hypothek nicht nur zu den aktuell tiefen Zinsen, sondern auch dann noch leisten können, wenn der Hypothekarsatz auf 4 bis 5 Prozent steigen sollte. Die Wohnkosten (Amortisation, Zinskosten und Unterhaltskosten) sollten auch dann nicht mehr als ein Drittel des Einkommens betragen.
Wegen dieses kalkulatorischen Zinssatzes verfügt nur noch ein Fünftel aller Schweizer Mieterhaushalte über genügend Mittel, um diese Tragbarkeitsbedingungen erfüllen zu können. Vor 20 Jahren, als die Preise noch tiefer waren, waren es noch fast die Hälfte.
Quelle  www.handelszeitung.ch

Dienstag, 3. Dezember 2019

Wohnungsmieten: Der Referenzzinssatz bleibt bei 1,5 Prozent

Mieter können keinen Anspruch auf eine Senkung ihrer Mieten geltend machen. Und Hausbesitzer können die Mietzinsen nicht erhöhen.
Der hypothekarische Referenzzinssatz verbleibt auf dem Stand von 1,5 Prozent, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag mitteilte. Auf diesen rekordtiefen Wert war der Satz im Sommer 2017 gefallen.
Der dem Referenzzinssatz zugrundliegende Durchschnittszinssatz ist gegenüber der letzten Publikation des hypothekarischen Referenzzinssatzes im September von 1,41 auf 1,39 Prozent gesunken und kratzt damit an der Grenze zur nächsten Senkung.
Eine Änderung des momentan geltenden Zinssatzes ist nämlich angezeigt, wenn der von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) berechnete Durchschnittszinssatz auf unter 1,38 Prozent sinkt oder auf über 1,62 Prozent steigt. Grundlage der Berechnung sind die Zinssätze aller inländischer Hypothekarforderungen von Schweizer Banken.
Quelle www.handelszeitung.ch

Donnerstag, 28. November 2019

Wirtschaftswachstum in der Schweiz dürfte bis 2020 anziehen

Die Schweiz kann nach einer Prognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im kommenden Jahr auf eine Wachstumsbeschleunigung hoffen “, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Dies veröffentlichte sie in ihrem Länderbericht. Die OECD geht von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2020 von 1,4 Prozent aus, nachdem die Wirtschaftsleistung des Landes dieses Jahr lediglich um 0,8 Prozent zulegen dürfte. Die Schweizer Regierung geht im kommenden Jahr von 1,7 Prozent Bruttoinlandsprodukt-Anstieg aus, nach 0,8 Prozent Plus im laufenden Jahr. 2018 hatte die Wirtschaftsleistung des Landes auch dank Fußball-WM und olympischen Winterspielen - die Veranstalter Fifa und IOC haben ihren Sitz in der Schweiz - um 2,8 Prozent zugenommen“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Dienstag, 26. November 2019

Gute Noten für Schweizer Wirtschaft

„Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt zur makroökonomischen Lage der Schweiz fest, dass sie in vielen Bereichen an der Spitze liegt“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. So weist sie etwa das dritthöchste Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf in der OECD auf. Zudem geht es den öffentlichen Haushalten sehr gut, ihre Gesamtverschuldung erreicht gerade einmal gut 40% des BIP, etwa halb so viel wie im OECD-Durchschnitt. Aber auch in der Schweiz gäbe es Verbesserungspotenzial und wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf. „Den dringendsten und grössten Handlungsbedarf ortet die OECD derzeit in der Altersvorsorge“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Donnerstag, 21. November 2019

Ostschweiz: teurere Einfamilienhäuser

Ebenfalls rückläufig waren im Schweizer Durchschnitt die Preise für Eigentumswohnungen; das hat aber weniger damit zu tun, dass diese Objekte nicht gefragt wären. Wüest Partner schreiben, dass das Angebot eher falsch positioniert ist. Es wurde eher zu teuer oder am falschen Ort gebaut. Die vor allem in ländlichen Regionen gefragten Einfamilienhäuser verharrten auf einem stabilen Preisniveau.
Anders in der Ostschweiz. Sowohl die Preise für Stockwerkeigentum als auch diese für Einfamilienhäuser lagen in den letzten Monaten deutlich im Plus. Einfamilienhäuser haben sogar um 4,1 Prozent aufgeschlagen. Über die letzten 10 Jahre verlaufen die Preisindices über dem Schweizer Durchschnitt (siehe Grafik)
Ursache dafür sind im Wesentlichen die Verfügbarkeit und vor allem die Erschwinglichkeit der angebotenen Objekte. Während in den Regionen um Zürich, Luzern, Zug und den Genfersee die Schere zwischen Immobilienpreisen und Löhnen immer grösser wird, ist dieser Effekt in der Ostschweiz kaum zu beobachten. Einzig in St. Gallen, in einigen Vorortsgemeinden sowie an auserlesenen Standorten am Bodensee erscheint das Preisniveau abgehoben. In den meisten Ostschweizer Gemeinden bleiben Eigentumswohnungen aber erschwinglich. Die Kombination von moderaten Preisen und einer alles in allem guten Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen sorgt konstant für eine intakte Nachfrage.

Prognosen für 2020

Für das nächste Jahr gehen Wüest Partner davon aus, dass die Investitionstätigkeit bei den Mehrfamilienhäusern eher zurückgeht. Trotzdem dürfte die Wohnungsproduktion relativ hoch bleiben. Bei mehr als der Hälfte der Neubauten handelt es sich um Angebote mit Mietwohnungen. Anzeichen eines gewissen Überangebots werden an «Hot Spots» noch stärker sichtbar werden.
Die Mieten dürften nächstes Jahr weiter sinken. Gemäss der Prognose von Wüest Partner verlaufen die Preise von Stockwerkeigentum stabil. Für Einfamilienhäuser wird aufgrund des knappen Angebots mit einer Preissteigerung von 1,2 Prozent gerechnet. Die Nachfrage nach Wohneigentum dürfte aufgrund des attraktiven Zinsumfelds weiter rege bleiben. Während in den letzten Jahren Neuerwerber von Immobilien direkt von sinkenden Zinsen profitieren konnten, gab es bei Mietverhältnissen im Bestand kaum noch Mietzinssenkungen.
Der für die Mietzinskalkulation massgebliche Referenzzins verharrt derzeit noch bei 1,5 Prozent. Nach der Prognose von Wüest Partner ist aber fürs nächste Jahr mit einer Senkung dieser wichtigen Referenzgrösse auf 1,25 Prozent zu rechnen. Das dürfte auch für bestehende Mietverhältnisse eine Preisanpassung bedeuten. Diese Reduktion entspricht einem Senkungsanspruch von 2,91 Prozent.
Quelle  Tagblatt.ch

Dienstag, 19. November 2019

Ostschweizer Immobilienmarkt

Die hohe Neubautätigkeit setzt die Mietpreise unter Druck.
Für alle Haushalte, die umziehen und eine neue Wohnung suchen wollen, sind das gute Nachrichten: Das Total der auf dem Markt ausgeschriebenen Wohnungen hat einen neuen Höchststand erreicht. Das gilt ganz besonders für Mietwohnungen. Pro Quartal sind über 170 000 Mietwohnungen inseriert, wie das neuste Immobilienmonitoring des Beratungsunternehmens Wüest Partner aufzeigt.
Die Leerwohnungsziffer ist dieses Jahr noch einmal leicht gestiegen. Positiv wirkt sich aus, dass die Zahl der Single-Haushalte steigt. Tendenziell sind heute auch mehr Mietwohnungen als Zweitwohnsitz genutzt. Es wäre aber zu pauschal, über die gesamte Schweiz flächendeckend von einer Entspannung zu reden. In den meisten grossen städtischen Zentren ist das Angebot unverändert knapp. Mehr Mietwohnungen entstanden vor allem in Klein- und Mittelzentren, Agglomerationen und peripheren Standorten. 
Quelle:  Tagblatt.ch

Donnerstag, 14. November 2019

Schweizer Zentralbank würde gegebenenfalls Zinssatz weiter senken


„Die Schweizer Notenbank zeigt sich entschlossen, den Leitzins gegebenenfalls noch weiter in den Negativbereich zu senken“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. „Die Phase der tiefen Zinsen könnte noch länger anhalten, und auch eine weitere Lockerung der Geldpolitik ist unter Umständen notwendig“, sagte der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, der Zeitung „NZZ am Sonntag“. Zuletzt beließ die SNB den Leitzins unverändert bei minus 0,75 Prozent. Mit den Negativzinsen will die Zentralbank den Franken für internationale Investoren unattraktiv machen. Denn er gilt als „sicherer Hafen“ und ist daher in turbulenten Zeiten gefragt. „Um die Landeswährung zu schwächen und die exportorientierte Schweizer Wirtschaft zu stützen, greift die SNB zudem bei Bedarf am Devisenmarkt ein“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.