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Dienstag, 13. November 2018

Schweizer Gründlichkeit

Wer in der Schweiz eine Wohnung mietet, lernt eine Gründlichkeit kennen, die es in Deutschland so nicht gibt. Schon bei der Suche nach einer Wohnung in Zürich, wo ein Leerstand von derzeit 0,22 Prozent als Entspannung bezeichnet wird, muss man sich als Mieter darauf einstellen, genau durchleuchtet zu werden. Jedes Standardformular kennt den Punkt Referenzen: Dort sind Vermieter und Arbeitgeber einzutragen, mit Telefonnummer und gegebenenfalls einem Hinweis, wann diese am besten zu erreichen sind. Das heißt, der Chef muss Auskunft geben: Ist Arbeitnehmer Müller zuverlässig? Wie sicher ist sein Arbeitsvertrag? Könnte die Stelle demnächst nach Shanghai verlagert werden? All die Fragen also, auf die man selbst gern eine Antwort hätte. Nicht ausgeschlossen, dass einen die Hausverwaltung über die Zukunfts-Chancen im Unternehmen informiert.

Donnerstag, 8. November 2018

UBS nimmt Immobilienmarkt Schweiz aus der Risikozone

Angst vor zu hohen Preisen hatte die UBS bewogen, den sogenannten Immobilienblasenindex zu veröffentlichen. Hier gibt es laut Mitteilung der Großbank gute News“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Denn dieser sank im dritten Quartal 2018 auf einen Wert von 0,87 Punkte. Der Index befindet sich damit zum ersten Mal seit Mitte 2012 nicht mehr in der Risikozone und soll zunächst auch nicht mehr veröffentlicht werden. Für den erneuten Rückgang verantwortlich sei laut UBS der moderate Anstieg des Hypothekarvolumens und der Immobilienpreise im dritten Quartal. Die Preisentwicklung und das Hypothekarvolumen zeigten zwar gegenüber dem Vorquartal eine leichte Beschleunigung, heisst es in der Mitteilung. Die Wachstumsraten blieben jedoch tief und hinkten der Wirtschaftsentwicklung hinterher“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.
 


Dienstag, 6. November 2018

Mietpreise für Büro- und Logistikflächen steigen europaweit weiter

Repräsentativen Umfragen zu Folge steigen die Mietpreise für sogenannte kommerzielle Flächen in Europa weiter an“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. So verzeichnet beispielsweise der Quartalsbericht von Cushman & Wakefield seit acht Quartalen eine kontinuierliche Mietzinserhöhung besonders für Logistik- und Büroflächen, die im Vergleich zum vorherigen Quartal um je 0.7% zugelegt haben. In der Schweiz – wo jeweils die Märkte in Genf und Zürich analysiert werden – ist die Lage weitgehend unverändert. In Genf sind die Büromieten im Vorjahresvergleich sogar um 2.5 Prozent gesunken“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.




Donnerstag, 1. November 2018

Die Schweiz – das vertrauenswürdigste Land der Welt

„Man mag über den Sinn oder Unsinn von Rankings streiten, aber gefreut haben dürfte es die Schweizer schon, dass sie in einem aktuellen Ranking auf Platz eins der vertrauenswürdigsten Länder der Welt gehoben wurde“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Dieses Ranking kommt aus den USA und attestiert der Schweiz einen „Erdrutschsieg“. So jedenfalls Barbara Brooks Kimmel von der Organisation «Trust Across America – Trust Around the World», die das Ranking erstmals erstellt hat. Auf Platz eins landete die Schweiz mit 66 Punkten. Auf Platz 2 folgt mit einem Abstand von 36 Punkten Norwegen, vor Dänemark (119 Punkte), Kanada (120), Schweden (125) und Finnland (131). Österreich und Deutschland belegten die Ränge 10 und 11. Erst an 20. Stelle folgen die USA mit 369 Punkten. Ganz am Schluss der 57 Länder umfassenden Liste liegt Nigeria mit 1432 Punkten. Ähnlich schlecht schnitten Pakistan, Ägypten, die Ukraine, Russland, Vietnam und China ab, die alle über 1000 Punkte erhielten. „Bewertet wurden unter anderem Korruption, Wettbewerbsfähigkeit, Reputation, Nachhaltigkeit, Wirtschaftsfreiheit, Gesundheitswesen, Frauenrechte und sozialer Fortschritt“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.


Dienstag, 30. Oktober 2018

Hohe Verdienste in der Schweiz

„Die Einkommen in der Schweiz sind sehr hoch und gerade im Bereich der Besserverdienenden in den vergangenen Jahren nochmals deutlich gestiegen“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Danach gibt es in der Schweiz heute rund 14'000 Personen mit einem Lohn von einer halben Million Franken und mehr – gegenüber rund 3000 Mitte der 1990er-Jahre. Das zeigt der neuste Verteilungsbericht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Die Zahl der Lohnmillionäre stieg im gleichen Zeitraum von weit unter 1000 auf über 3000 an. Wie der Gewerkschaftsbund kritisiert, sind dagegen dieFormularende tiefen und mittleren Löhne nur schwach gestiegen. Seit 1996 stiegen die mittleren Löhne um 16 Prozent, die sehr hohen Löhne um ganze 47 Prozent. „Im europäischen Vergleich stehen gerade die Bezieher niedriger Einkommen in der Schweiz aber noch gut da“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.



Donnerstag, 25. Oktober 2018

Immobilienerwerb in der Schweiz

Äußerst beliebt und gerade deswegen streng reglementiert: beim Immobilienkauf in der Schweiz gelten nicht nur europaweite Höchstpreise, sondern auch ganz bestimmte Regeln für Ausländer, die ein Haus oder eine Wohnung bei  den Eidgenossen erwerben wollen.
EU-Bürger dürfen Erstwohnsitze aufgrund eines Gegenseitigkeitsabkommens mit der EU vom 1.6.2002 unbeschränkt kaufen. Für Zweitwohnsitze dagegen gelten die kantonal unterschiedlichen Sonderregeln der sogenannten Lex Koller. Bürger anderer Staaten (z. B. aus Russland oder den USA) unterliegen in beiden Fällen den Entscheidungen der Kantonsbehörden.
Weiter zum Originalbeitrag https://www.bellevue.de/stories-und-ratgeber/ratgeber-tipps-und-tricks-zum-hauskauf-in-der-schweiz-328.html

Dienstag, 23. Oktober 2018

Schweiz zur Abstimmung über die Zersiedelungsinitiative

In dieser Woche beschäftigen sich die Experten der Gallus Immobilien Konzepte mit der anstehenden Zersiedlungsinitiative in der Schweiz. Der Hauseigentümerverband (HEV) wehrt sich bereits vehement mit einer Nein-Parole gegen die Zersiedlungsinitiative. „Die Initiative der jungen Grünen möchte die Zersiedlung stoppen und kritisieren, dass Bauland vergrößert wird“, erklärt die Gallus Immobilien Konzepte. Auf der Website heißt es: „In den vergangenen Jahrzehnten wurden tausende Hektaren Kulturland, naturnahe Landschaften und weitere Grünflächen überbaut. Nach wie vor geht jede Sekunde fast ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Die Zersiedelung schreitet voran, weil das Bauland immer weiter vergrößert wird. Der Umgang mit dem Boden ist verschwenderisch.“ Sie verlangen eine nach innen gerichtete Siedlungsentwicklung und einen unverzüglichen und vollständigen Einzonungsstopp.
Die HEV findet diese Forderungen allerdings zu radikal und bemängelt, die Initiative ignoriere die bereits erzielten Fortschritte, welche die Revision des Raumplanungsgesetzes seit 2014 mit sich brachte. „Im Falle einer Ja-Entscheidung für die Zersiedlungsinitiative sollen Bauzonen nur dann ausgeschieden werden, wenn an anderer Stelle eine gleichwertige Fläche ausgezont wird – so die Voraussetzung“, erklärt die Gallus Immobilien Konzepte weiter. „Kritiker betonen jedoch, dass das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) von 2014 bereits all diesen Forderungen nachgeht und das mit Erfolg. Das RPG lenkt die Siedlungsentwicklung nach innen. Des Weiteren sorgt es dafür, dass Gemeinden nur noch über Bauzonen verfügen dürfen, die den Bedarf der nächsten 15 Jahre decken“, so die Experten der Gallus. Kritiker halten einen vollständigen Einzonungsstopp hinsichtlich des weiter anhaltenden Bevölkerungswachstums für absolut unrealistisch. „Hochrechnungen gehen von 10 Millionen Menschen in der Schweiz bis 2045 aus. All diese Menschen brauchen lebenswerten Wohnraum, was die Kantone vor eine große Herausforderung stellen wird“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte abschließend. Der HEV  bezieht sich auf Zahlen des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE), welche belegen, dass die Bauzonen in der Schweiz seit 2012 konstant geblieben sind – obwohl die Bevölkerung von 7,4 auf 8 Millionen gewachsen ist.