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Dienstag, 2. Juni 2020

Bei Solar- und Windstrom bleibt die Schweiz ein «Entwicklungsland»

Bei der Produktion von Solar- und Windenergie gehört die Schweiz in Europa weiterhin zu den Schlusslichtern. Sie muss sich steigern, wenn sie das Klimaziel des Bundesrats erreichen will.
In Corona-Zeiten haben es andere Themen schwer. So hatte der Bundesrat Anfang April eine Teilrevision des Energiegesetzes vorgelegt, also auf dem Höhepunkt der ersten Pandemie-Welle. Die Beachtung hielt sich in Grenzen, dabei geht es um eine zentrale Frage: Wie kann die Schweiz ihre Energieversorgung sicherstellen unter Beachtung der Netto-Null-Klimaziele bis 2050?
Indem die Grundversorgung standardmässig durch Schweizer Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien erfolgt, lautet die Antwort im Gesetzestext. Der erste Entwurf vor einem Jahr sah lediglich einen Mindestanteil an erneuerbarer Energie vor. Die Weichen in diese Richtung hat das Stimmvolk vor drei Jahren mit der Annahme der Energiestrategie 2050 gestellt.
Allerdings hat die Schweiz bis zu diesem Ziel noch einen weiten Weg vor sich. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) hat die Pro-Kopf-Produktion von Sonnen- und Windenergie mit den 28 Staaten der Europäischen Union verglichen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Schweiz ist in diesem Bereich ein «Entwicklungsland». Sie hat mit anderen Worten noch viel Luft nach oben.
Die gute Nachricht vorweg: Im Vergleich mit acht umliegenden Ländern konnte die Schweiz die «rote Laterne» abgeben und Tschechien überholen. In der Gesamtrangliste aber liegt sie auf Platz 24, knapp vor Tschechien, Ungarn, Slowenien, der Slowakei und Lettland. Nur gerade 4,2 Prozent des Stromverbrauchs werden hierzulande laut SES durch Sonne und Wind erzeugt.
Im «Musterland» Dänemark sind es über 50 Prozent, in Deutschland 33 Prozent. In beiden Ländern ist der Windanteil sehr hoch. Bei der Photovoltaik sieht es für die Schweiz besser aus, sie liegt immerhin auf Rang 7. Wirklich vorbildlich ist auch dies nicht, denn sie wird von Ländern mit weniger Sonneneinstrahlung wie Deutschland, Belgien und den Niederlanden geschlagen. Quelle www.watson.ch

Donnerstag, 28. Mai 2020

Europaweiter Rückgang des Wirtschafswachstums

Auch wenn die Menschen in den unterschiedlichsten europäischen Ländern langsam wieder zur Normalität wechseln, hat das Coronavirus die Weltwirtschaft dennoch im Griff“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Und die Folgen dürften lange nachhallen: Von Wirtschaftswachstum dürfte dieses Jahr nicht die Rede sein. In der Schweiz erwartet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) einen BIP-Einbruch von 6,7 Prozent. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote bei 3,3 Prozent. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit gibt es in der Schweiz und Liechtenstein 30.618 bestätigte Covid-Fälle. 1614 starben in Verbindung damit. Auch die Nachbarländer sind deutlich von der unsere Nachbarländer sind von der Krise stark betroffen: Deutschland verzeichnet aktuell 180'051 registrierte Covid-Fälle und 8'041 Todesopfer. Die EU-Kommission sieht für Deutschland einen Rückgang im Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent. Italien vermeldet ein Minus von 9,5 Prozent, Frankreich von 8,2 Prozent (immer gegenüber dem Vorjahr). „Eine deutliche Steigerung der Arbeitslosenquote sieht die EU-Kommission zudem für Österreich“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte

Dienstag, 26. Mai 2020

Wohneigentum attraktiver als Miete.

Konzessionen beim Verkaufspreis sieht Raiffeisen derzeit aber noch keine. Verkäufer würden offensichtlich an ihren Preisvorstellungen festhalten, die sie vor der Krise hatten, heisst es weiter. Dabei gehen die Studienautoren davon aus, dass sich bei den Preisen für Eigenheime und Eigentumswohnungen im weiteren Jahresverlauf nicht gross etwas ändern wird. Denn letztlich habe die Krise das Tiefzinsumfeld weiter zementiert, was Wohneigentum unverändert finanziell attraktiver mache als Miete.Starke Spuren hinterlassen hat die Covid-19-Krise hingegen bei den Retail- und Gewerbeflächen. Insbesondere Branchen wie die Gastronomie, der Detailhandel oder die persönlichen Dienstleistungen wurden durch die Eindämmungsmassnahmen des Bundesrates hart getroffen.Raiffeisen rechnet wegen drohender Firmenschliessungen mittelfristig mit höheren Leerständen. Als Folge dürften die Mieten weiter unter Druck geraten. Quelle www.watson.ch

Dienstag, 19. Mai 2020

Immobilienmarkt Schweiz: Preise stabil

Die Covid-19-Krise hat bisher in der Schweiz noch keine Bremsspuren bei den Preisen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen hinterlassen. Zu einem massiven Einbruch ist es aber bei den Immobilienanzeigen gekommen.
Die Zahl der täglich auf den Markt kommenden Inserate für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen hat sich im April halbiert, wie eine am Donnerstag von Raiffeisen veröffentlichte Immobilienstudie zeigt.
Zurückzuführen ist die gebremste Nachfrage gemäss Raiffeisen primär auf zwei Gründe: So habe sich einerseits die Eigenkapitalausstattung vieler potenzieller Käufer durch massive Börsenverluste verschlechtert.
Zum anderen sei die wirtschaftliche Unsicherheit allgemein gestiegen, sodass mit grossen finanziellen Entscheidungen derzeit eher zugewartet werde. «Verkäufer und Käufer kommen so derzeit nicht miteinander ins Geschäft. Die Anzahl Handänderungen wird weiter einbrechen», prognostiziert Chefökonom Martin Neff. Quelle www.watson.ch

Donnerstag, 14. Mai 2020

Schweizer Umgang mit Corona als vorbildlich eingestuft

Schnelles und unkompliziertes Handeln zeichnet die Schweiz im Umgang mit Corona aus“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Das Image der Schweiz im Ausland ist nach Ansicht von Nicolas Bideau, Direktor von Präsenz Schweiz, durch die Coronakrise gestärkt worden. Die Schweiz sei im Ausland vor allem durch Innovation und starkes politisches Management aufgefallen.
«Im internationalen Vergleich hat die 'Marke Schweiz' in der Krise gut abgeschnitten», sagte Bideau in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps». Die Eidgenossenschaft habe sich in mehreren Bereichen auszeichnen können. „Zu überzeugen vermocht habe aber auch das politische Management“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Dienstag, 12. Mai 2020

Schweiz baut Mega-Batterie

Gerade bei der alternativen Energieversorgung zeigt es sich, dass erzeugter Strom nicht ausreichend zeitgleich verarbeitet werden kann. Schon lange diskutieren daher Wissenschaftler über Modelle mit Batterien“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Eine derartige Mega-Batterie wird nun in der Schweiz gebaut. Mit 10 Megawatt Leistung, 18 Megawattstunden Kapazität – ist diese Batterie des Start-Up MW Storage aus Zug das grösste Akkupaket der Schweiz. Mit dem Energiegehalt der sieben grossen Batteriecontainer könnte ein Elektroauto rund 140.000 Kilometer fahren. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal dieses Jahres geplant. Die Bewirtschaftung und Vermarktung der Batterie hat MW Storage in die Hände des Schweizer Energieversorgers Alpiq gelegt. Der Vertrag läuft zunächst über fünf Jahre. „Der Speicher soll in erster Linie Sekundärregelleistung erbringen. In einem zweiten Schritt wird Alpiq die Batterie beim nationalen Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid auch für Primärregelleistung anmelden“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte

Donnerstag, 7. Mai 2020

Schweizer Aktienmarkt

Der Schweizer Aktienmarkt hat die verkürzte Handelswoche vor dem langen "1. Mai"-Wochenende am Schluss mit einem deutlichen Minus beendet. Nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und der anschliessenden Medienkonferenz mit Präsidentin Christine Lagarde sah die Welt schon wieder düsterer aus, kommentierte ein Marktbeobachter. Denn die EZB befürchtet im Extremfall einen Einbruch der Wirtschaftsleistung in der Eurozone um bis zu 12 Prozent in diesem Jahr. Allein im laufenden zweiten Quartal könnte das Minus bei 15 Prozent liegen. Quelle www.cash.ch