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Donnerstag, 13. August 2020

Finanzierung durch Vorbezug von Altersgeld

Beim Vorbezug von Altersvorsorgegeldern gelten gewisse Einschränkungen. So dürfen die Freizügigkeitsgelder nur alle fünf Jahre für selbstbewohntes Wohneigentum bezogen werden. Zudem müssen die Tranchen mindestens 20'000 Franken betragen.Auch sind Rückzüge ab dem 50. Lebensjahr nur noch bis zur Hälfte des angesparten Kapitals möglich. Ab dem 60. Lebensjahr sind Vorbezüge aus der 2. Säule gar nicht mehr zulässig. 

Quelle www.immoscout24.ch

Dienstag, 11. August 2020

Hypothekarischer Referenzzinssatz


Der Mietzins wird anhand des Referenzzinssatzes angepasst. Dieser wird vierteljährlich bekannt gegeben und basiert auf dem Durchschnittszinssatz für Hypothekarkredite in der Schweiz. Aktuell liegt er bei 1.25 %. Der aktuelle Referenzzinssatzbeträgt 1,25 Prozent und ist seit dem 2. März 2020 gültig.
Stichtag für Hypothekarzinssatz
Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement gibt der Schweizerischen Nationalbank den Auftrag an Stichtagen den durchschnittlichen Hypothekarzinssatz zu erheben. Die Stichtage sind der 31. März, 30. Juni, 30. November und 31. Dezember.
Die Erhebung erfolgt bei allen Banken, die eine inländische Hypothekarforderung von über 300 Millionen Franken haben. Inländische Hypothekarforderungen sind solche, die Immobilienobjekte in der Schweiz betreffen.
Referenzzinssatz berechnen
Bis alle Daten erhoben und der Referenzzinssatz berechnet ist, dauert es vom Stichtag an jeweils zwei Monate. Das Resultat der Erhebung vom 30. Juni wird entsprechend erst Anfang September vom Bundesamt für Wohnungswesen veröffentlicht.
Zum ersten Mal wurde ein solcher durchschnittlicher Hypothekarzinssatz im Sommer 2008 erhoben und am 9. September 2008 veröffentlicht. Der Zinssatz betrug 3,43 Prozent. Der Referenzzinssatz wurde dann mathematisch auf 3,5 aufgerundet.
Referenzzinssatz bei 0,25% Veränderung angepasst
Wegen dieser mathematischen Rundung wird der Referenzzinssatz erst dann angepasst, wenn sich der Durchschnittssatz um mindestens 0,25 Prozent nach oben oder nach unten bewegt. Ein Beispiel: Der Durchschnittszinssatz beträgt 2,43 Prozent, entsprechend wird der Referenzzinssatz auf 2,5 gerundet. Sinkt der Durchschnittszinssatz um 0,25 auf 2,18 Prozent, wird der Referenzzinssatz neu auf 2,25 gerundet. Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 6. August 2020

Schuldbrief

Wenn Sie für Ihren Immobilienkauf eine Hypothek aufnehmen, müssen Sie mit zusätzlichen Gebühren für das Erstellen eines Schuldbriefes rechnen. Dabei handelt es sich um eine Sicherheit für Ihre Bank: Falls Sie Ihre Rechnungen irgendwann nicht mehr zahlen können, darf die Bank Ihr Grundstück verpfänden. Auch dieser Schuldbrief muss im Grundbuch eingetragen werden – und auch dafür fallen Kosten an. Meist sind das zwischen 0,1 und 0,3 Prozent Ihrer Hypothekarschuld. Genauere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Grundbuchamt. Beachten Sie unbedingt: Die bisher vorgestellten Zusatzkosten wurden jeweils zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Für das Erstellen eines Schuldbriefs müssen Sie als Käufer aber ganz alleine aufkommen. Klären Sie beim Verkäufer deshalb ab, ob es allenfalls die Möglichkeit gibt, einen bestehenden Schuldschein zu übernehmen. Quelle  www.immoscout24.ch

Dienstag, 4. August 2020

Grundbuchgebühr beim Hauskauf

Damit ein Hauskauf offiziell ist, braucht es einen Eintrag im Grundbuch. Und auch dafür werden Gebühren fällig. Die Gemeinden und Kantone legen diese Kosten individuell fest und es gibt deshalb auch hier grosse Unterschiede. In einigen Kantonen wird die Höhe der Grundbuchgebühr nach Zeitaufwand bemessen. Meist ist sie aber abhängig vom Verkaufspreis. Je nach Kanton kommen Zusatzkosten zwischen 0,1 und 0,5 Prozent des Kaufpreises auf Sie zu. Auch diese Ausgaben werden in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Quelle: immoscout24.ch

Donnerstag, 30. Juli 2020

Haus kaufen bei Zwangsversteigerung

Zwangsversteigerungen bieten eine Chance, sich den Traum vom Eigenheim günstig zu verwirklichen. Nicht immer sind aber Schnäppchen zu erwarten – und die Teilnahme an einer Versteigerung will gut vorbereitet sein. 

Fast täglich werden in der Schweiz Häuser und Wohnungen versteigert.

Zu einer Zwangsversteigerung kommt es in den meisten Fällen, wenn ein Immobilien-Besitzer finanziell in Bedrängnis gerät und er seine Hypothekarzinsen bei der Bank nicht mehr bezahlen kann.

Haus günstig ersteigern? - Stimmt nicht immer

Die Banken bieten meist nur so lange mit, bis der Betrag die Schulden des Vorbesitzers deckt. Die Chancen stehen also gut, auf diesem Weg ein Objekt zu gutem Preis zu erstehen.
Bei attraktiven Immobilien in Ballungsgebieten sind aber keine Schnäppchen zu erwarten. Und bevor Sie als Interessent mitbieten, sollten Sie sich gut vorbereiten.

Bei Zwangsversteigerung gilt: Erst einmal genau hinschauen

Im örtlichen Amtsblatt und auf den Webseiten der Konkurs- und Betreibungsämter ist einsehbar, welche Objekte wann zu welchem geschätzten Preis unter den Hammer kommen.
Wenn Sie eine Liegenschaft interessiert, bestellen Sie als erstes die Verkaufsbroschüre. Sehen Sie sich die Steigerungsbedingungen, die Pläne, das Lastenverzeichnis und die Schätzung genau an. Werfen Sie auf jeden Fall auch einen Blick in den Grundbucheintrag. Dieser gibt Auskunft darüber, ob eine Nutzung ohne Einschränkungen möglich ist oder ob noch Lasten zum Objekt gehören.

Wichtig: selbst besichtigen, da es keine Garantie gibt

Besichtigen Sie das Objekt. Nehmen Sie am besten einen Experten mit. Er kann Sie dabei unterstützen, Schwachstellen zu erkennen.
Das ist besonders wichtig, weil es bei einer Versteigerung keine Garantien gibt – Mängelrechte zum Beispiel sind ausgeschlossen. Und so können Sie sich vom Experten auch gleich eine Zweitmeinung über den Wert des Objekts einholen.

Die Versteigerung: Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten

Es ist empfehlenswert, schon im Vorfeld eine Versteigerung zu besuchen, bevor es Ernst gilt. Als Zuschauer lernen Sie die Abläufe kennen und können vielleicht von anderen Bietern Tricks und Strategien abschauen.

Vorgängig Termin mit der Bank machen

Vereinbaren Sie vor der Versteigerung einen Termin mit der Bank, um die Finanzierung zu besprechen. Erst wenn Sie die schriftliche Kreditzusicherung der Bank haben, können Sie eine Obergrenze für Ihr Gebot festlegen: Das Limit setzt sich aus dem maximalen Kreditbetrag und Ihrem Eigenkapital zusammen.

Das ersteigerte Haus gehört sofort Ihnen

Wer den Zuschlag erhält, muss direkt nach der Versteigerung eine Anzahlung von 10 bis 20 Prozent des Schätzwertes hinterlegen. Halten Sie also den entsprechenden Betrag als Scheck bereit.
Zudem sollten Sie auch gleich eine Versicherung abschliessen. Ab sofort gehört die Immobilie Ihnen. In der Regel erhalten Sie auch gleich die Schlüssel ausgehändigt.

Dienstag, 28. Juli 2020

Wohnungskündigung bei Insolvenz

Bei einer Privatinsolvenz ist die Ausgangslage in der Regel umgekehrt: Es geht nicht darum, vorzeitig oder termingerecht aus einem Mietvertrag auszusteigen, sondern trotz Insolvenz in der Wohnung bleiben zu können. Bei einem Privatkonkurs kann der Vermieter beim Mieter eine angemessene Summe zur Sicherstellung künftiger Mieten verlangen. Kann der Mieter diese Sicherheit nicht innerhalb der gesetzlichen Frist leisten, darf der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen.
Bei einem privaten Insolvenzverfahren können Sie Ihren Mietvertrag unter Einhaltung der vorgeschriebenen Kündigungsfrist auf einen ortsüblichen Kündigungstermin auflösen. Ein Anrecht auf eine vorzeitige Auflösung des Mietvertrags wegen einem Insolvenzverfahren gibt es nicht. Sie haben aber – wie bei einer normalen Kündigung – die Möglichkeit, die Wohnung ausserterminlich zu kündigen. Dazu müssen Sie dem Vermieter einen «solventen und zumutbaren» Nachmieter vorschlagen. Dieser Nachmieter muss bereit sein, Ihre Wohnung auf den gewünschten Zeitpunkt zu übernehmen. Das Gesetz verlangt nur einen Nachmieter. Gehen Sie aber kein unnötiges Risiko ein und schlagen Sie dem Vermieter im besten Fall drei Nachmieter vor. Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 23. Juli 2020

Schweiz und Grossbritannien wollen gegenseitig die Finanzmärkte öffnen

„Die Schweiz und Grossbritannien haben eine Absichtserklärung über eine gegenseitige Öffnung der Märkte für Finanzdienstleister unterzeichnet“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Beide Länder streben ein Abkommen an, das „auf dem Prinzip der gegenseitigen Anerkennung der jeweils anwendbaren Finanzmarktregulierung sowie des Aufsichtsrahmens“ basiere, heisst es in einer Erklärung beider Länder. dort weiter. Economiesuisse begrüsst eine derartige Vereinbarung. „Durch das Abkommen wollen die Partner die Stellung ihrer Finanzzentren in Europa stärken “, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.