Seiten

Dienstag, 22. September 2020

Immobilienkauf: Wenn die Eigenmittel nicht ausreichen

Eigenkapitalquote anheben – Vorsorgegelder nutzen

 

Zur Finanzierung des Eigenheims wird eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent erwartet. Reichen Ihre Eigenmittel nicht aus, besteht die Möglichkeit, vorab Vorsorgegelder einzusetzen. Dazu beziehen oder verpfänden Sie entweder Kapital aus der 2. Säule (berufliche Vorsorge) oder aus der Säule 3a (gebundene Vorsorge).

In beiden Fällen können diese Gelder im Rahmen der Wohneigentumsförderung wie folgt verwendet werden:

für den Erwerb oder die Erstellung von selbst bewohntem Wohneigentum

für eine Beteiligung an selbst bewohntem Wohneigentum (z.B. Genossenschaftsanteile)

für die Rückzahlung von Hypothekardarlehen auf selbst bewohntes Wohneigentum

 

Vorsorgegelder einsetzen: Säule 2

Sie haben zwei Möglichkeiten, Vorsorgegelder der Säule 2 einzusetzen. Dabei ist aber zu beachten, dass Sie mindestens 10 Prozent des Immobilienwertes mit Eigenkapital finanzieren müssen, das nicht aus Ihrer beruflichen Vorsorge stammt. Beim Vorbezug lassen Sie sich Ihr verfügbares Freizügigkeitskapital von der Pensionskasse ganz oder teilweise auszahlen und begleichen damit direkt einen Teil des Kaufpreises. Alternativ können Sie Ihre Freizügigkeitsleistungen auch für eine Hypothek verpfänden. Ihr Vorteil: Sie wahren Ihre vollen Ansprüche aus der Pensionskasse, bezahlen keine Steuern auf Vorbezüge, und es fallen keine Prämien für allfällige Zusatzversicherungen an.

 

Vorsorgegelder einsetzen: Säule 3a

Auch die gesparten Vorsorgegelder der Säule 3a können Sie auf zwei verschiedene Arten nutzen. Sie können die von Ihnen einbezahlten Gelder vorzeitig zum Erwerb von selbstbewohntem Wohneigentum beziehen. Das ausbezahlte Kapital der Säule 3a müssen Sie versteuern. Im Gegensatz zur 2. Säule müssen diese Vorbezüge beim Verkauf der Liegenschaft jedoch nicht zurückbezahlt werden. Oder Sie können einbezahlte Gelder verpfänden. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass das Geld weiterhin steuerfrei für Sie arbeitet und Sie keine Steuern auf ausbezahltes Kapital bezahlen müssen.

Welche Risiken bestehen beim Vorbezug?

Beim Vorbezug von Geldern der beruflichen Vorsorge sollten Sie daran denken, dass sich die Vorsorgeleistungen bei der Pensionierung oder im Risikofall (Tod/Invalidität) reduzieren. Um trotzdem gut abgesichert zu sein, ist eventuell eine Zusatzversicherung nötig – wodurch zusätzliche Kosten entstehen.

Fazit: Reichen die Eigenmittel nicht aus, um Wohneigentum zu finanzieren, bietet sich der Vorbezug oder die Verpfändung von Vorsorgegeldern an. Dabei stehen Ihnen sowohl die Gelder der beruflichen als auch der gebundenen Vorsorge zur Erfüllung Ihres Traums zur Verfügung. Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 17. September 2020

Wie vorgehen bei einem Hausverkauf?

Wer ein Haus verkaufen möchte, muss als Erstes den Wert der Immobilie schätzen lassen. Dabei können Online-Angebote für eine sogenannte Verkehrswertberechnung helfen, eine Grundahnung des möglichen Verkaufspreises zu erhalten. Doch um einen verbindlichen, realistischen und korrekten Preis festlegen zu können, sollte eine Fachperson die Schätzung durchführen.
Für Verkaufslaien, Leute die sich in der Immobilienbranche nicht auskennen oder schlichtweg zu wenig Zeit haben, empfiehlt sich für den Verkaufsprozess der Beizug eines Maklers. Dies hat zwar seinen Preis: die übliche Provision für einen Makler beträgt ungefähr drei Prozent des Verkaufswertes. Bei einem Preis von einer Million Franken sind dies 30‘000 Franken. Aber dafür erspart man sich Zeit und unter Umständen auch Ärger. Denn der Makler beschafft alle nötigen Dokumente, kümmert sich um die Korrespondenz mit Notaren und Behörden und nimmt Besichtigungen und Verhandlungen mit den potentiellen Käufern ab.

Dienstag, 15. September 2020

Steuern beim Hausverkauf vermeiden oder niedrig halten?

Die Steuerbelastung kann bei einem Hausverkauf weder vermieden noch mit einem Trick tief gehalten werden. Es kann lediglich eine aufschiebende Wirkung der Grundstückgewinnsteuer erzielt werden, sofern eine Ersatzbeschaffung getätigt wird. Wenn der Kauf – sprich die Ersatzbeschaffung – innerhalb der geltenden Frist erfolgt, bleibt die Grundstückgewinnsteuer aufgeschoben, und zwar in der Höhe des investierten Grundstückgewinns. Fällig wird die Steuer also erst, wenn man auch das «zweite» Haus veräußert. Fazit: Grundsätzlich empfiehlt Martin Waeber, für den Verkauf des Eigenheims fachmännischen Rat beizuziehen: „Es lohnt sich auf jeden Fall!“ Quelle www.immoscout24.ch


Donnerstag, 10. September 2020

Verkauft sich ein Haus besser mit Makler ?

Die meisten Immobilien werden in der Schweiz über einen Makler verkauft. Die Frage, ob Sie den Verkauf Ihres Hauses selber managen oder einem Makler übertragen möchten, liegt aber ganz bei Ihnen. Es gibt mehrere Dinge, die Sie bei der Entscheidung in Betracht ziehen sollten. 

Was ein Makler für Sie tun kann

In aller Kürze: mit einem Makler engagieren Sie einen Vermittler zwischen Ihnen und dem Käufer – einen Vermittler mit grossem Fachwissen, der für Ihre Interessen und Wünsche einsteht. Ein guter Makler kann…
  • dank grosser Erfahrung und Verhandlungsgeschick einen guten Verkaufspreis erzielen
  • eine professionelle Verkaufsdokumentation erstellen
  • das Verkaufsobjekt effizient vermarkten (zum Beispiel mithilfe einer eigenen Datenbank)
  • Sie als Verkäufer im gesamten Prozess beraten, auch in rechtlichen Fragen
  • die Besichtigungen durchführen
  • Ihnen viel Zeit und Aufwände sparen
  • kritischen Fragen und Forderungen der Kaufinteressenten kompetent begegnen 


Dienstag, 8. September 2020

Wie lange dauert ein Hausverkauf ?

Bis ein Hausverkauf unter Dach und Fach ist, vergehen in der Regel mehrere Monate bis über ein Jahr. Dies ist natürlich von verschiedenen Faktoren abhängig – dazu gehören der Wert Ihrer Immobilie, der Zustand, sowie die Lage. Ein Zeitfaktor ist natürlich auch, ob Sie sich entscheiden das Haus eigenständig zu verkaufen oder, ob Sie es über einen Makler verkaufen lassen. In der Regel geht der Verkauf mit einem Immobilienmakler etwas schneller, da sie die entsprechende Erfahrung und Expertise mitbringen.
Grundsätzlich durchläuft jeder Hausverkauf mehrere Schritte. Ganz kurz zusammengefasst sind dies Folgende:
  1. Zusammenstellung der Verkaufsunterlagen (Grundbuchauszug, Baupläne, etc.)
  2. Entscheid: wird der Verkaufsprozess mit oder ohne Makler durchgeführt?
  3. Immobilienschätzung: Festlegen des Preises
  4. Erstellung der Verkaufsdokumentation
  5. Vermarktung und Inserierung
  6. Besichtigungen mit Interessenten
  7. Verhandlungen mit Interessenten
  8. Notariatsgeschäfte (Beurkundung des Kaufvertrags, Änderung im Grundbuch)
  9. Schlüsselübergabe
  10. Innert 30 Tagen: Einreichen der Deklaration für die Grundstückgewinnsteuer

Donnerstag, 3. September 2020

Ein guter Bauplan ist die Grundlage für gelungene Bauprojekte

Bevor Sie mit der Planung beginnen, sollten Sie die rechtlichen Beschränkungen in Erfahrung bringen. Dazu zählen zum Beispiel die baurechtlich erlaubte Geschosszahl, die Ausnützungsziffer (Verhältnis Wohnraum zu Grundstücksfläche) sowie Gebäudehöhe und Grenzabstände.

Dies bringen Sie beim zuständigen Bauamt bzw. Kreisarchitekten in Erfahrung. Am Grundbuchamt ermitteln Sie, ob relevante Wegerechte von Nachbarn oder ein festgelegter Charakter der Bebauung für das Grundstück vorliegen.
Kompetente Baupartner
Steht einem Umbau baurechtlich nichts im Wege, so muss dieser geplant werden. Arbeiten Sie mit einem Architekten zusammen, profitieren Sie von der baurechtlichen Beratung durch einen Experten. Ein Architekt lotet die gegebene räumliche Struktur und das Potenzial für Verbesserungen gründlich aus.
Darüber hinaus klärt er die Tragfähigkeit von bestehenden Konstruktionen oder die Umsetzung von Energievorschriften sorgfältig ab. Ein guter Bauplan ist die Grundlage für gelungene Bauprojekte.
Finanzierung absichern
Sind alle Pläne ausgearbeitet, so muss die Finanzierung geklärt werden. Gesamtkosten und Zinsbelastung sollten sich im Rahmen der üblichen Bankrichtlinien bewegen. Vor allem bei Altbauten ist zu bedenken, dass die effektiven Baukosten manchmal nicht vollumfänglich als Wertvermehrung anerkannt und deshalb nicht von der Bank finanziert werden.
Klären Sie aus diesem Grund ab, wie stark die geplanten Investitionen den Wert der Liegenschaft steigern und welchen Teil der Kosten die Bank finanziert. Massgeblich für die Belehnung ist der Schätzwert des Objekts nach dem Umbau.
Fazit: Nur gut durchdachte und geplante Erweiterungen des Wohnraums bringen Wohnkomfort und eine solide Finanzierungsmöglichkeit. Quelle www.immoscout24.ch

Dienstag, 1. September 2020

Das ideale Baugrundstück finden


Vor dem Hausbau kommt die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Dabei ist es für Privatpersonen mitunter schwierig, an Bauland zu kommen.
Wenden Sie sich an die richtigen Ansprechpartner
Kompetente Ansprechpartner finden Sie bei Kommunen und Gemeinden. Fragen Sie dort an, ob in nächster Zeit ein neues Baugebiet geplant ist oder aber im Rahmen städtischer Verdichtungsmassnahmen Grundstücke zur Bebauung freigegeben werden.
Ebenso haben die Kundenberater in regionalen Kreditinstituten mit angeschlossener Immobilienabteilung Information über Bauplatzangebote, die meist gar nicht öffentlich offeriert werden. Zudem lohnt sich ein Blick in die Annoncen von Immobilienportalen oder den Wohnungsmarkt der Zeitungen.
Vielerorts ist eingezontes Bauland allerdings in den Händen von Architekten oder Generalunternehmern. Wer auf dem entsprechenden Grundstück bauen will, muss das mit dem Besitzer tun.

Tipp 1: Kontaktieren Sie örtliche Bauunternehmer. Diese verfügen über lokales Insiderwissen und können Ihnen vielleicht Tipps über mögliche Baugrundstückegeben.
Haben Sie ein Grundstück gefunden, sollten Sie genau prüfen, ob die Lage Ihren Bedürfnissen entspricht:
Gibt es ausreichende Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten?
Sind kulturelle Einrichtungen gut erreichbar?
Sind Kindergärten oder Schulen in der Nähe?
Wie ist die Entfernung zum Dorfzentrum oder zur nächsten grösseren Stadt?
Wie attraktiv sind der Arbeitsmarkt und der Steuerfuss?
Wie sind Aussicht und Besonnung?
Ist es ruhig?
Passt das Platzangebot zu Ihren Vorstellungen vom Traumhaus?
Wie gut ist das Grundstück erschlossen?

Je nach Lage sind diese Faktoren unterschiedlich gewichtet. Bereits auf kleinstem Raum kann es deshalb beträchtliche Preisunterschiede geben.
Vor unliebsamen Überraschungen schützt eine gründliche Recherche: Achten Sie auch auf die Bodenbeschaffenheit. In einem Sumpfgebiet wird es zum Beispiel schwierig sein, einen Keller zu bauen. Und Hochwassergefahr wirkt sich auf die Versicherungsprämie aus. Wer auf einem Gelände baut, das früher industriell genutzt wurde, sollte sich über mögliche Altlasten informieren.

Tipp 2: Werfen Sie einen Blick auf den Zonenplan. Dieser zeigt, wo welche Gebäude künftig gebaut werden können. So schützen Sie sich davor, dass Ihnen plötzlich ein Wohnblock die schöne Aussicht nimmt. Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 27. August 2020

Handänderungssteuer

In manchen Kantonen wird beim Kauf ausserdem eine Handänderungssteuer fällig. Sie kann bis zu 3% des Verkaufspreises betragen; Käufer und Verkäufer übernehmen je die Hälfte. Zusätzlich fallen Grundbuch- und Notariatsgebühren an, die meist auf den Verkehrswert erhoben werden. Kalkulieren Sie mit Gebühren von rund einem Prozent des Verkehrswertes und halten Sie im Kaufvertrag fest, wie diese Kosten aufgeschlüsselt werden. Üblich ist, dass Käufer und Verkäufer je die Hälfte zahlen.

Wenn Sie Ihre Immobilie vermieten, wird auf die Mieteinnahmen Einkommenssteuer erhoben. Bei selbst genutztem Wohneigentum wird ein (fiktiver) Eigenmietwert zu Ihrem steuerbaren Einkommen hinzugerechnet. Schuldzinsen können abgezogen werden (begrenzt auf Bruttovermögenserträge plus 50'000 Franken). Wenn Sie Geld in die Säule 3a einzahlen, können Sie diesen Betrag von Ihrem steuerbaren Einkommen abziehen und später für die Amortisation der Hypothek verwenden. Dabei profitieren Sie von Steuervorteilen. Quelle www.immoscout24.ch/

Dienstag, 25. August 2020

Grundstückgewinnsteuer beim Immobilienkauf

Wenn eine Immobilie den Besitzer wechselt, wird die Grundstückgewinnsteuer fällig. Laut Gesetz muss der Vorbesitzer diese Steuer bezahlen. Was Käufer wissen sollten: Kommt der Vorbesitzer dem nicht nach, wendet sich die Gemeinde mit ihrer Forderung an den neuen Besitzer. Erkundigen Sie sich als Käufer bei der Gemeinde nach der Höhe des Steuerbetrages. Vereinbaren Sie mit dem Verkäufer, dass Sie die Steuer in seinem Namen bei der Gemeinde entrichten und dass der Kaufpreis um diese Summe verringert wird. Alternativ können Sie den Betrag auch auf ein Sperrkonto einzahlen, das erst nach Entrichtung der Grundstückgewinnsteuer freigegeben wird. 
Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 20. August 2020

Wohnungsbesitzer sind zufriedener als Mieter

„Eine Untersuchung über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Immobilienmarkt im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen macht deutlich, dass fast ein Viertel der Haushalte in der Schweiz in einer «unbefriedigenden Wohnsituation» lebt“, zitieren die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München besagte Studie. Deutlich zufriedener als die Mieter seien die Wohneigentümer.Sie könnten sich auch diesbezüglich glücklich schätzen, dass sie überhaupt Eigentum haben: Derzeit ist die Nachfrage deutlich höher als das Angebot. Der Eigentumsmarkt «weist ein Knappheitsniveau auf, das zuletzt 2014 erreicht wurde», so das BWO.“ „Für Immobilienunternehmen also eine gute Ausgangsbasis“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Dienstag, 18. August 2020

Nachfrage nach Schweizer Immobilien bleibt hoch

Von der Coronakrise weitgehend unberührt zeigt sich der Schweizer Immobilienmarkt für selbstgenutztes Wohneigentum“, erläutern die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. So hat die Raiffeisen-Bankengruppe unlängst eine veröffentlicht, die zu diesem Ergebnis kommt Viele Bürger scheinen vor dem Hintergrund des Corona-Lockdown ein anderes Verständnis für ihre Wohnsituation gefunden zu haben. Darauf deute auch die seit März feststellbare Zunahme der Suchabonnements bei grossen Immobilienportalen hin. „Die Raiffeinsenbank-Experten halten Wohneigentum auch für die Zukunft sehr attraktiv. Unterstützt würde diese Situation durch die weiterhin historisch niedrigen Zinsen“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzept.

Donnerstag, 13. August 2020

Finanzierung durch Vorbezug von Altersgeld

Beim Vorbezug von Altersvorsorgegeldern gelten gewisse Einschränkungen. So dürfen die Freizügigkeitsgelder nur alle fünf Jahre für selbstbewohntes Wohneigentum bezogen werden. Zudem müssen die Tranchen mindestens 20'000 Franken betragen.Auch sind Rückzüge ab dem 50. Lebensjahr nur noch bis zur Hälfte des angesparten Kapitals möglich. Ab dem 60. Lebensjahr sind Vorbezüge aus der 2. Säule gar nicht mehr zulässig. 

Quelle www.immoscout24.ch

Dienstag, 11. August 2020

Hypothekarischer Referenzzinssatz


Der Mietzins wird anhand des Referenzzinssatzes angepasst. Dieser wird vierteljährlich bekannt gegeben und basiert auf dem Durchschnittszinssatz für Hypothekarkredite in der Schweiz. Aktuell liegt er bei 1.25 %. Der aktuelle Referenzzinssatzbeträgt 1,25 Prozent und ist seit dem 2. März 2020 gültig.
Stichtag für Hypothekarzinssatz
Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement gibt der Schweizerischen Nationalbank den Auftrag an Stichtagen den durchschnittlichen Hypothekarzinssatz zu erheben. Die Stichtage sind der 31. März, 30. Juni, 30. November und 31. Dezember.
Die Erhebung erfolgt bei allen Banken, die eine inländische Hypothekarforderung von über 300 Millionen Franken haben. Inländische Hypothekarforderungen sind solche, die Immobilienobjekte in der Schweiz betreffen.
Referenzzinssatz berechnen
Bis alle Daten erhoben und der Referenzzinssatz berechnet ist, dauert es vom Stichtag an jeweils zwei Monate. Das Resultat der Erhebung vom 30. Juni wird entsprechend erst Anfang September vom Bundesamt für Wohnungswesen veröffentlicht.
Zum ersten Mal wurde ein solcher durchschnittlicher Hypothekarzinssatz im Sommer 2008 erhoben und am 9. September 2008 veröffentlicht. Der Zinssatz betrug 3,43 Prozent. Der Referenzzinssatz wurde dann mathematisch auf 3,5 aufgerundet.
Referenzzinssatz bei 0,25% Veränderung angepasst
Wegen dieser mathematischen Rundung wird der Referenzzinssatz erst dann angepasst, wenn sich der Durchschnittssatz um mindestens 0,25 Prozent nach oben oder nach unten bewegt. Ein Beispiel: Der Durchschnittszinssatz beträgt 2,43 Prozent, entsprechend wird der Referenzzinssatz auf 2,5 gerundet. Sinkt der Durchschnittszinssatz um 0,25 auf 2,18 Prozent, wird der Referenzzinssatz neu auf 2,25 gerundet. Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 6. August 2020

Schuldbrief

Wenn Sie für Ihren Immobilienkauf eine Hypothek aufnehmen, müssen Sie mit zusätzlichen Gebühren für das Erstellen eines Schuldbriefes rechnen. Dabei handelt es sich um eine Sicherheit für Ihre Bank: Falls Sie Ihre Rechnungen irgendwann nicht mehr zahlen können, darf die Bank Ihr Grundstück verpfänden. Auch dieser Schuldbrief muss im Grundbuch eingetragen werden – und auch dafür fallen Kosten an. Meist sind das zwischen 0,1 und 0,3 Prozent Ihrer Hypothekarschuld. Genauere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Grundbuchamt. Beachten Sie unbedingt: Die bisher vorgestellten Zusatzkosten wurden jeweils zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Für das Erstellen eines Schuldbriefs müssen Sie als Käufer aber ganz alleine aufkommen. Klären Sie beim Verkäufer deshalb ab, ob es allenfalls die Möglichkeit gibt, einen bestehenden Schuldschein zu übernehmen. Quelle  www.immoscout24.ch

Dienstag, 4. August 2020

Grundbuchgebühr beim Hauskauf

Damit ein Hauskauf offiziell ist, braucht es einen Eintrag im Grundbuch. Und auch dafür werden Gebühren fällig. Die Gemeinden und Kantone legen diese Kosten individuell fest und es gibt deshalb auch hier grosse Unterschiede. In einigen Kantonen wird die Höhe der Grundbuchgebühr nach Zeitaufwand bemessen. Meist ist sie aber abhängig vom Verkaufspreis. Je nach Kanton kommen Zusatzkosten zwischen 0,1 und 0,5 Prozent des Kaufpreises auf Sie zu. Auch diese Ausgaben werden in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Quelle: immoscout24.ch

Donnerstag, 30. Juli 2020

Haus kaufen bei Zwangsversteigerung

Zwangsversteigerungen bieten eine Chance, sich den Traum vom Eigenheim günstig zu verwirklichen. Nicht immer sind aber Schnäppchen zu erwarten – und die Teilnahme an einer Versteigerung will gut vorbereitet sein. 

Fast täglich werden in der Schweiz Häuser und Wohnungen versteigert.

Zu einer Zwangsversteigerung kommt es in den meisten Fällen, wenn ein Immobilien-Besitzer finanziell in Bedrängnis gerät und er seine Hypothekarzinsen bei der Bank nicht mehr bezahlen kann.

Haus günstig ersteigern? - Stimmt nicht immer

Die Banken bieten meist nur so lange mit, bis der Betrag die Schulden des Vorbesitzers deckt. Die Chancen stehen also gut, auf diesem Weg ein Objekt zu gutem Preis zu erstehen.
Bei attraktiven Immobilien in Ballungsgebieten sind aber keine Schnäppchen zu erwarten. Und bevor Sie als Interessent mitbieten, sollten Sie sich gut vorbereiten.

Bei Zwangsversteigerung gilt: Erst einmal genau hinschauen

Im örtlichen Amtsblatt und auf den Webseiten der Konkurs- und Betreibungsämter ist einsehbar, welche Objekte wann zu welchem geschätzten Preis unter den Hammer kommen.
Wenn Sie eine Liegenschaft interessiert, bestellen Sie als erstes die Verkaufsbroschüre. Sehen Sie sich die Steigerungsbedingungen, die Pläne, das Lastenverzeichnis und die Schätzung genau an. Werfen Sie auf jeden Fall auch einen Blick in den Grundbucheintrag. Dieser gibt Auskunft darüber, ob eine Nutzung ohne Einschränkungen möglich ist oder ob noch Lasten zum Objekt gehören.

Wichtig: selbst besichtigen, da es keine Garantie gibt

Besichtigen Sie das Objekt. Nehmen Sie am besten einen Experten mit. Er kann Sie dabei unterstützen, Schwachstellen zu erkennen.
Das ist besonders wichtig, weil es bei einer Versteigerung keine Garantien gibt – Mängelrechte zum Beispiel sind ausgeschlossen. Und so können Sie sich vom Experten auch gleich eine Zweitmeinung über den Wert des Objekts einholen.

Die Versteigerung: Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten

Es ist empfehlenswert, schon im Vorfeld eine Versteigerung zu besuchen, bevor es Ernst gilt. Als Zuschauer lernen Sie die Abläufe kennen und können vielleicht von anderen Bietern Tricks und Strategien abschauen.

Vorgängig Termin mit der Bank machen

Vereinbaren Sie vor der Versteigerung einen Termin mit der Bank, um die Finanzierung zu besprechen. Erst wenn Sie die schriftliche Kreditzusicherung der Bank haben, können Sie eine Obergrenze für Ihr Gebot festlegen: Das Limit setzt sich aus dem maximalen Kreditbetrag und Ihrem Eigenkapital zusammen.

Das ersteigerte Haus gehört sofort Ihnen

Wer den Zuschlag erhält, muss direkt nach der Versteigerung eine Anzahlung von 10 bis 20 Prozent des Schätzwertes hinterlegen. Halten Sie also den entsprechenden Betrag als Scheck bereit.
Zudem sollten Sie auch gleich eine Versicherung abschliessen. Ab sofort gehört die Immobilie Ihnen. In der Regel erhalten Sie auch gleich die Schlüssel ausgehändigt.

Dienstag, 28. Juli 2020

Wohnungskündigung bei Insolvenz

Bei einer Privatinsolvenz ist die Ausgangslage in der Regel umgekehrt: Es geht nicht darum, vorzeitig oder termingerecht aus einem Mietvertrag auszusteigen, sondern trotz Insolvenz in der Wohnung bleiben zu können. Bei einem Privatkonkurs kann der Vermieter beim Mieter eine angemessene Summe zur Sicherstellung künftiger Mieten verlangen. Kann der Mieter diese Sicherheit nicht innerhalb der gesetzlichen Frist leisten, darf der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen.
Bei einem privaten Insolvenzverfahren können Sie Ihren Mietvertrag unter Einhaltung der vorgeschriebenen Kündigungsfrist auf einen ortsüblichen Kündigungstermin auflösen. Ein Anrecht auf eine vorzeitige Auflösung des Mietvertrags wegen einem Insolvenzverfahren gibt es nicht. Sie haben aber – wie bei einer normalen Kündigung – die Möglichkeit, die Wohnung ausserterminlich zu kündigen. Dazu müssen Sie dem Vermieter einen «solventen und zumutbaren» Nachmieter vorschlagen. Dieser Nachmieter muss bereit sein, Ihre Wohnung auf den gewünschten Zeitpunkt zu übernehmen. Das Gesetz verlangt nur einen Nachmieter. Gehen Sie aber kein unnötiges Risiko ein und schlagen Sie dem Vermieter im besten Fall drei Nachmieter vor. Quelle www.immoscout24.ch

Donnerstag, 23. Juli 2020

Schweiz und Grossbritannien wollen gegenseitig die Finanzmärkte öffnen

„Die Schweiz und Grossbritannien haben eine Absichtserklärung über eine gegenseitige Öffnung der Märkte für Finanzdienstleister unterzeichnet“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Beide Länder streben ein Abkommen an, das „auf dem Prinzip der gegenseitigen Anerkennung der jeweils anwendbaren Finanzmarktregulierung sowie des Aufsichtsrahmens“ basiere, heisst es in einer Erklärung beider Länder. dort weiter. Economiesuisse begrüsst eine derartige Vereinbarung. „Durch das Abkommen wollen die Partner die Stellung ihrer Finanzzentren in Europa stärken “, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Dienstag, 21. Juli 2020

Schweizer Steuergesetze bleiben bei Blockchain-Geschäften bestehen


Bereits im Jahre 2018 hat sich der Schweizer Bundesrat mit der Frage beschäftigt, ob denn die bestehenden Steuergesetze für die Blockchain-Technologie und die schaffen sogenannter Kryptowährungen ausreichen“, erläutern die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Hierzu ist nun eine Entscheidung getroffen. In der offiziellen Erklärung heißt es, die bestehende Gesetzgebung einschließlich der Einkommens-, Gewinn-, Vermögens- und Kapitalertragssteuer sowie der Mehrwertsteuer habe sich in Bezug auf den Umgang mit DLT und Blockchain bewährt. Es seien daher keine legislativen Maßnahmen für besondere steuerliche Bestimmungen für die neuen Instrumente notwendig, so der Bundesrat. Außerdem empfahl die Behörde, dass die Quellsteuer nicht auf Einkünfte aus Aktien- und Teilnahme-Token ausgeweitet werden sollte. „Die Schweiz hat sich als eines der kryptofreundlichsten Länder der Welt etabliert“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Donnerstag, 16. Juli 2020

Wer sich Wohneigentum leisten will, muss häufig örtlich flexibel sein.


Ein Bruttoeinkommen von 10’000 Franken im Monat reicht meist nur in ländlichen Regionen für den Kauf von Wohneigentum. Teuer ist ein Eigenheim vor allem in den grossen Agglomerationen und den Regionen Zug und Schwyz. Wer sich Wohneigentum leisten will, muss häufig örtlich flexibel sein.
Die rekordtiefen Hypothekarzinsen lassen Schweizer Mittelstandsfamilien von den eigenen vier Wänden träumen. Allerdings: Die Anforderung für den Erhalt einer Hypothek stellt auch für viele Haushalte mit einem guten Einkommen eine unüberwindbare Hürde dar.
Wie gross ist eine Familienwohnung?
Unsere Analyse zur Tragbarkeit berücksichtigt monatliche Bruttoeinkommen von 10’000 bis 16’700 Franken. Die Einkommen wurden ins Verhältnis zu den jeweiligen Median-Inserate-Preisen für eine Eigentumswohnung in Schweizer Bezirken gesetzt. Die gesuchten Wohnungen sollten 4,5 bis 5,5 Zimmer und eine Wohnfläche von 115 bis 135 Quadratmetern aufweisen. Weitere Merkmale wie Lage oder der Ausbaustandard der Wohnung wurden nicht berücksichtigt.
Der Knackpunkt ist für viele Familien die Erfüllung der sogenannten Tragbarkeitsbedingung. Die Bankbranche orientiert sich dabei an der Regel, wonach die Wohnkosten maximal ein Drittel des Monatseinkommens betragen sollten. Gerechnet wurde dabei nicht mit der effektiven Zinsbelastung, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5 Prozent der Hypothekarschuld.
Über die Kantonsgrenzen schauen
Eine Familie mit einem Bruttoeinkommen von bis zu 10’000 Franken erhält gemäss dieser Tragbarkeitsregel nur Eigenheime, deren Kaufpreis 680’000 Franken nicht übersteigt. In diesem Preissegment ist es schwierig, im Kanton Zürich eine wie oben definierte Eigentumswohnung zu erwerben.
Die Familie müsste stattdessen in andere Kantone ziehen. Im solothurnischen Bezirk Olten beispielsweise liegt der Median eines Eigenheims bei 640’000 Franken. Erschwinglich ist eine entsprechende Eigentumswohnung auch in den aargauischen Bezirken Kulm, Zofingen, Zurzach sowie den Bezirken Frauenfeld (TG), Toggenburg (SG) und Münchwilen (TG) mit Median-Werten zwischen 616’000 und 660’000 Franken. Auch der Bezirk Brugg rutscht mit einem Median von 679’000 Franken gerade noch in den grünen Bereich.
Eine im Kanton Zürich wohnhafte Familie mit einem Bruttoeinkommen von monatlich 12’500 Franken erhält gemäss der Tragbarkeitsregel eine Eigentumswohnung von maximal 850’000 Franken. Dies ist möglich in den Bezirken Dielsdorf (850’000 Franken), Andelfingen (740’000 Franken) und Hinwil (825’000 Franken).
Rund 180’000 Franken Jahreseinkommen oder monatlich 15’000 Franken sind nötig für eine Eigentumswohnung von maximal 1 Million Franken. Der Median-Wert der Bezirke Uster (990’000 Franken), Winterthur (858’000 Franken), Pfäffikon (875’000 Franken) Bülach und Affoltern (je 895’000 Franken) ermöglichen einen Wohnungskauf in diesen Regionen. Weiter unter Quelle www.bauschweiz.ch

Dienstag, 14. Juli 2020

Bauwirtschaft: Bauprognose für die Schweiz

Obwohl die Bauwirtschaft nur gut 5% zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt, machen die Bauinvestitionen etwa 10% des Schweizer Bruttoinlandprodukts aus. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass auch die Vorleistungen zu einem erheblichen Teil aus dem Inland bezogen werden. Der Importanteil an den Bauinvestitionen ist somit vergleichsweise gering. Entsprechend dürften sich Änderungen in den Bauinvestitionen in höherem Ausmass als Schwankungen in anderen konjunkturreagiblen Branchen auf die restliche Wirtschaft übertragen.Voraussagen für die Bauinvestitionen sind darum nicht nur für Akteure in der Baubranche und in den Zulieferbranchen, sondern auch allgemein von grossem Interesse.Die KOF erstellt einerseits im Rahmen ihrer vierteljährlichen Prognose für die Gesamtwirtschaft Prognosen zur Entwicklung der Bauwirtschaft in der Schweiz. Zusätzlich liefert sie halbjährlich für das Netzwerk Euroconstruct detallierte Prognosen mit noch grösserem Detaillierungsgrad und höherer Reichweite. 

Weiter unter Quelle ETH Zürich www.kof.ethz.ch

Donnerstag, 9. Juli 2020

Wohnungssuche: Züricher suchen am längsten

Schweizweit findet nur gerade jede/r Fünfte die passende Immobilie innert drei Monaten. 39 Prozent suchen länger als ein Jahr, davon gar 12 Prozent mehr als drei Jahre. Regional sind die Unterschiede gross. Fast die Hälfte der Käuferinnen und Käufer sucht in Zürich zwischen einem und drei Jahren. In der Genferseeregion (15%) sind es signifikant weniger. Drei Viertel der Genferinnen und Genfer finden Ihr Eigenheim innert Jahresfrist.
Geht es um die Anzahl besichtigter Objekte, schauen sich die Nordwestschweizer/-innen vor dem Kauf am wenigsten Immobilien an. Gut die Hälfte findet ihre Immobilie nach der Besichtigung von maximal drei Objekten, jede/r Vierte kauft sogar die allererste Liegenschaft, die sie/er besichtigt. Ganz anders in der Genferseeregion: Nirgendwo sonst in der Schweiz werden auf der Suche nach der Traumimmobilie so viele Objekte besichtigt. Jede/r Dritte sieht sich über sechs Objekte an, jede/r Fünfte sogar über zehn bevor er/sie eine Immobilie kauft. Quelle moneypark.ch

Dienstag, 7. Juli 2020

In der Ostschweiz gibt man mehr fürs Wohnen aus

Der Blick auf die Wohnkosten offenbart regionale Unterschiede. In der Nordwestschweiz gibt man gemessen am Haushaltseinkommen am wenigsten fürs Wohnen aus. Jede/r Fünfte bezahlt maximal 10% des Haushaltseinkommens. Im Gegensatz zur Genferseeregion oder der Ostschweiz, wo neun Prozent über 35% des Haushaltseinkommens für das Wohnen aufwenden. Quelle moneypark.ch

Donnerstag, 2. Juli 2020

Stresstest für Schweizer Immobiliengesellschaften

Die Coronakrise legt Schwächen beim Deckungsgrad und bei der Belehnung offen und ruft die Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmensfinanzierung in Erinnerung.
 Getrieben durch einen stetigen Aufschwung standen bis zur Coronakrise in Sachen Unternehmensfinanzierung vor allem Rendite-, Effizienz- und Optimierungsorientierung im Vordergrund. Ausdruck davon waren Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen sowie die Optimierung der Liquidität und des Nettoumlaufvermögens. Die Pandemie führt nun ­eindrücklich vor Augen, wie verletzlich das Wirtschaftssystem und die Unternehmen, trotz positivem Momentum, sind. Es ist deshalb an der Zeit, sich die Be­deutung der etwas in Vergessenheit geratenen Tugenden Resilienz und Nachhaltigkeit in der Unternehmensfinanzierung in Erinnerung zu rufen.
Weiter unter www.fuw.ch/article  Quelle: www.fuw.ch

Dienstag, 30. Juni 2020

Der Immobilienmarkt in der Ostschweiz ist intakt

Die Coronakrise macht Immobilen in der Ostschweiz attraktiv.Die Preise sind stabil. Es geht nur etwas langsamer zu. Der Immobilienmarkt präsentiert sich alles in allem recht stabil in der aktuellen Krise. Regional gibt es Unterschiede, aber für Panik gibt es besonders in der Ostschweiz keinen Grund. Zwar kommt Ernst & Young (EY)in einer Umfrage zu dem Schluss: «Die Schweizer Immobilienwirtschaft steht angesichts der Covid-19-Krise vor gewaltigen Herausforderungen.» Dann aber schiebt der Autor der Studie, Claudio Rudolf, Partner und Leiter Transaction Real Estate bei EY-Schweiz, nach: Pessimismus ist aber fehl am Platz. Immobilien- und Liegenschaftsexperten in der Ostschweiz haben sich arrangiert.
Quelle  www.tagblatt.ch

Donnerstag, 25. Juni 2020

Mehrwertsteuer: Jetzt geht es Amazon und Co. an den Kragen

Ausländische Versandhändler sollen Waren in jedem Fall versteuern müssen. Darauf pocht der Bundesrat. Weil die bisherigen Regeln nicht wirksam sind, zieht er die Schraube an.Täglich landen ausländische Pakete in Schweizer Briefkästen. Lange Zeit waren Kleinsendungen bis zu einem gewissen Wert von der Mehrwertsteuer befreit, während diese bei inländischen Online-Händlern in jedem Fall fällig wurde. Um gleich lange Spiesse zu schaffen, hat der Bund bereits einmal die gesetzlichen Grundlagen angepasst.
Seit 2019 müssen auch ausländische Versandhändler Mehrwertsteuer für Kleinwarensendungen abrechnen, wenn sie hierzulande mehr als 100'000 Franken Umsatz erwirtschaften.

Nach 18 Monaten kommt der Bundesrat nun zum Schluss, dass die Wirkung begrenzt ist. Zahlreiche ausländische Online-Händler hätten sich gar nicht als mehrwertsteuerpflichtige Personen angemeldet, kritisiert der Bundesrat. Er hat deshalb am Freitag im Rahmen einer Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes neue Massnahmen beschlossen, wie es in einer Mitteilung der Eidgenössischen Steuerverwaltung heisst.
Zur Durchsetzung der neuen Regeln erhält der Bund weitreichende Befugnisse. Ausländische Online-Händler, welche die versandten Waren nicht deklarieren und versteuern, können mit einem Einfuhrverbot belegt werden.
Auch kann der Bund Gegenstände vernichten oder zum Schutz der Kundinnnen und Kunden die Namen der fehlbaren Unternehmen veröffentlichten. Die Massnahme dürfte jährlich schätzungsweise 75 bis 100 Millionen Franken in die Bundeskasse spülen. (bzbasel.ch) Quelle www.watson.ch

Dienstag, 23. Juni 2020

EU-Schulden wären positiv für Schweizer Franken

Die 27 EU-Chefs diskutieren am Freitag über einen 750-Milliarden Euro Corona-Wiederaufbaufonds - inklusive gemeinsamer Schulden. Yvan Lengwiler, Professor für Geldpolitik an der Universität Basel, sagt, gemeinsame EU-Schulden wären für die Schweiz positiv.
Trotz «Konstruktionsfehlern» habe der Euro in den ersten zehn Jahren seines Bestehens erstaunlich gut funktioniert, sagte Lengwiler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Doch in Krisenzeiten hätten sich die Schwachstellen gezeigt: Es fehle eine gemeinsame Fiskalpolitik.
Spätestens in der letzten Finanzkrise hat man laut dem Geldpolitik-Experten gesehen, wie problematisch dies ist. Wäre Griechenland nicht Mitglied des Euroraumes, hätte es seine Währung abwerten können und damit seine Wettbewerbsfähigkeit erhöht.
Für die EU selbst sieht Lengwiler bei einer gemeinsamen Verschuldung keine Gefahr - im Gegenteil. «Es ist gefährlich, einem Land wie Italien, das schrecklich von der Corona-Pandemie getroffen wurden, nicht zu helfen. Italien erwartet zu Recht Solidarität von den anderen EU-Staaten. Erhält es diese Solidarität nicht, kann man sich fragen, ob die italienische Bevölkerung noch weiter in der EU mitmachen will.»
Ausserdem sei der Austritt Grossbritanniens aus der EU schon ein grosser Rückschlag für die Staatengemeinschaft. «Ein Austritt Italiens aus dem Euro oder gar aus der EU wäre eine Katastrophe. Es wäre dann wohl das Ende des Euro, und vielleicht auch der EU selber.»
Die Schweiz ihrerseits würde laut dem Geldpolitik-Experten das Ende des Euros sicherlich überleben, aber die kurz- und mittelfristigen Turbulenzen wären für alle sehr schmerzhaft.

Eine gemeinsame EU-Verschuldung hätte auch für die Schweiz Positives, so Lengwiler weiter. «Es würde den Euro auf eine solidere Basis stellen und damit den Franken entlasten.» Aktuell leide der Franken nämlich unter dem schwachen Euro.

Der Spielraum der Schweizerischen Nationalbank sei deswegen sehr gering geworden. Noch tiefere Negativzinsen gingen kaum, sonst würden die Leute ihr Geld von der Bank nehmen und es unters Kopfkissen legen. Und eine rasante Erstarkung des Frankens würde konjunkturelle Risiken mit sich bringen.
«Die Pandemie könnte so gesehen eine Chance für die EU sein. Es wäre durchaus in der Logik der Staatengemeinschaft, sich in Krisenzeiten stärker zu integrieren», sagte Lengwiler. (sda) Quelle www.watson.ch

Donnerstag, 18. Juni 2020

Für junge Leute in der Schweiz ist der Traum eines Eigenheims in weite Ferne gerückt

Erwerb von Eigenheim in der Schweiz wird für Junge immer schwierigerSeit dem Jahr 2000 haben sich die Preise vielerorts verdoppelt, wie die "NZZ am Sonntag" schreibt. Mit einem durchschnittlichen Einkommen habe man in der Stadt Zürich vor 20 Jahren noch eine Wohnung mit 109 Quadratmeter Fläche kaufen können. Inzwischen reiche es gerade noch für 48 Quadratmeter.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Immobiliendienstleisters Iazi. Die Analyse berücksichtigt, dass in den letzten 20 Jahren das mittlere Einkommen eines Haushalts von 105'000 auf 121'000 Franken gestiegen ist. In Basel schrumpfte die bezahlbare Fläche von 120 auf 67 und in Bern von 125 auf 79 Quadratmeter. Quelle www.cash.ch

Dienstag, 16. Juni 2020

Wohntraumstudie 2020: Hälfte der Schweizer plant Immobilienkauf

Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung plant den Erwerb einer Immobilie, wie die aktuelle Wohntraumstudie von Moneypark zeigt. Die Zufriedenheit mit der Wohnsituation erreichte zwar Spitzenwerte, dennoch will jeder Dritte nach der Pensionierung sein Eigenheim verkaufen. 

Im Vergleich zum letzten Jahr habe die Zufriedenheit mit den eigenen vier Wänden erneut zugenommen und Spitzenwerte erreicht, teilt der Hypothekarspezialist Moneypark am Dienstag in einem gemeinsamen Communiqué mit dem Maklernetzwerk Alacasa und Helvetia Versicherungen mit. Dennoch plane jede dritte Person das Eigenheim nach der Pensionierung zu verkaufen. – Für die aktuelle Studie wurden insgesamt 1‘001 Personen mit Schweizer Wohnsitz zu ihren Wohnträumen befragt.

Einfamilienhaus auf dem Land 

Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung (45%) möchte in einer ländlichen Umgebung wohnen. Für rund 54% basiert der Wohntraum im Grünen auf einem freistehenden Einfamilienhaus, das ruhig gelegen und gut an den öffentlichen Verkehr angebunden ist. Dieser Wunsch zeigte sich besonders bei den jungen Personen und Mietenden, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

In der Realität könnten sich jedoch nicht alle diesen Wunsch erfüllen: Für 67% hat dies finanzielle Gründe, für 24% stellt das fehlende Angebot und für 14 % die aktuelle Familiensituation ein Problem dar. In der Folge würden 40 Prozent der Befragten nicht ganz freiwillig mit einer Wohnung oder einem Reiheneinfamilienhaus vorlieb nehmen.

Zwei Drittel der Mieter träumen von Eigenheim 

Die Hälfte der Umfrageteilnehmer plant zudem den Kauf einer Immobilie. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch mit 66 Prozent bei der Mieterschaft. Zudem plant jeder dritte Eigentümer gemäss der Erhebung den Erwerb einer weiteren Immobilie. In Anbetracht der Corona-Krise hätten diese Aussagen mittlerweile jedoch an Kraft verloren, wie MoneyPark betont.

Die Sorgen um den Arbeitsplatz und die finanzielle Sicherheit halten insbesondere Personen mit kleinen und mittleren Einkommen vom Eigenheimtraum ab. Gemäss der Studie liegt das Hauptargument für ein Eigenheim aber nach wie vor mit 47% bei den günstigeren Wohnkosten, gefolgt vom Gestaltungsfreiraum (39%) und der Absicherung im Alter (38%).

Hohe Zufriedenheit mit Wohnsituation 

Mit 98 Prozent weisen Eigentümer eine überaus hohe Zufriedenheit in Bezug auf ihre aktuelle Wohnsituation aus. Einen hohen Wert ergab sich mit 90 Prozent auch bei der Mieterschaft, wobei 38 Prozent sehr zufrieden sind. Personen, die aus dem Land leben, sind ausserdem zufriedener mit der Wohnsituation als diejenigen in der Stadt. Zudem ergab die Studie: Je älter die befrage Person ist, desto zufriedener ist sie mit der Wahl ihres Zuhauses.

Nur gerade jeder Fünfte finde in der Schweiz innert drei Monaten die passende Immobilie. 39 Prozent sind länger als ein Jahr auf der Suche, 12 Prozent davon gar mehr als drei Jahre. Regional sind die Unterschiede gross: In Zürich sucht fast die Hälfte der Käufer zwischen einem und drei Jahren, in der Genferseeregion (15%) oder der Westschweiz (13%) geht es hingegen signifikant schneller. Jeder Vierte der Befragten sei jedoch gar nicht auf der Suche, sondern erbe die Immobilie entweder (14%) oder erhalte diese unter der Hand (9%).

Nachhaltigkeit hat hohen Stellenwert 

Für 90 Prozent der Befragten ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig oder sehr wichtig. Über die Hälfte der Eigentümerschaft hat ausserdem bereits erste energetische Massnahmen umgesetzt (36%) oder plant solche (20%). Bei den geplanten Massnahmen steht mit 41 Prozent an erster Stelle die Heizungsoptimierung, gefolgt von der Erzeugung von Strom mittels Photovoltaik (39%). Ein Viertel der befragten Personen gab zudem an, beim Heizen nicht von fossiler Energie abhängig zu sein.

Beim Kauf einer Immobilie werde am liebsten im persönlichen Umfeld um Rat gefragt. Mit 41% steht die Unterstützung durch die Familie an oberster Stelle, aber auch Freunde oder Bekannte werden von 39% befragt. Ein Fünftel der Personen (22%) wendet sich an einen Immobilienmakler. Im Vergleich zum Kauf kommen Letztere beim Verkauf deutlich häufiger zum Zug. Für einen Drittel ist der Einbezug eines Profis beim Verkauf wahrscheinlich. Weitere 30 Prozent gehen zum Makler, nachdem sie selbst versucht haben, ihre Immobilie zu verkaufen.

Alter bringt Veränderung beim Wohnen 

Mehr als jede dritte Person mit Wohneigentum (36%) plant, die Immobilie nach der Pensionierung zu verkaufen. Die Pläne reichen vom Kauf einer kleineren Ersatzliegenschaft, über den Umzug in ein Mietobjekt oder in eine Wohnung mit altersgerechten Dienstleistungen bis hin zum Auswandern. (mgt/pb)

Die Wohntraumstudie von Moneypark, Alacasa und Helvetia Versicherungen ist laut eigenen Angaben die grösste unabhängige Untersuchung der Schweizer Wohnträume und wird alljährlich herausgegeben. Die diesjährige Studie kann hier gelesen werden. 
Quelle  www.baublatt.ch

Donnerstag, 11. Juni 2020

Baufinanzierungskonditionen weiterhin niedrig

„In der Folge der Verschärfung durch die Coronakrise stiegen die Hypothekarzinsen bis Ende März 2020 an“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Nun sind sie wieder auf Tiefflug, wie der wie der Vergleichsdienst Moneyland berichtet. Aktuell liegen sie bei durchschnittlich 0,93 Prozent für fünfjährige und 1,02 Prozent für zehnjährige Laufzeiten, wie es in einer aktuellen Mitteilung heisst. „Damit bieten sich für Immobilienkäufer weiterhin extrem günstige Konditionen“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte.

Dienstag, 9. Juni 2020

Weniger Schweizer können sich Immobilien leisten

Zumindest in den gefragten Städten wird es für immer mehr Bürger der Schweiz schwieriger, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte aus München. Dies berichtete auch die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) mit Verweis auf den Immobiliendienstleister Iazi. In der Schweiz sind vergleichsweise hohe Ansprüche an Immobilienfinanzierungen – die sogenannten Tragfähigkeitsklauseln – geknüpft. Und da sich vielerorts zwar die Immobilienpreise, nicht aber die Einkommen erhöht hätten, wären Finanzierungszusagen für viele nicht erreichbar. So schreibt die NZZ, dass sich vielerorts die Preise für Immobilien seit dem Jahr 2000 verdoppelt hätten. So konnten sich Immobilieninteressenten mit einem Durchschnittseinkommen in der Stadt an der Limmat vor 20 Jahren noch 109 Quadratmeter Wohnfläche leisten – heute seien es nur noch 48 Quadratmeter. „Unterstellt wurde eine Einkommenssteigerung von 105.000 Franken auf 121.000 Franken“, so die Experten der Gallus Immobilien Konzepte